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Aktuell am Remigianum

Das Fach Latein stellt sich vor

Fünf gute Gründe Latein zu lernen:

1. Latein ist ein interessantes "anderes" Fach

Der heutige Lateinunterricht ist interessant und vielseitig von antiken Mythen zur Entstehung der Menschenrechte, von Liebesdichtung bis zu Asterix. Die Verbindung verschiedener Elemente macht Latein zu einem ganz besonderen Fach. Typische Probleme des fremdsprachig geführten modernen Fremdsprachenunterrichts entfallen: Die Unterrichtssprache Deutsch, die weitgehende Beschränkung auf das Übersetzen aus dem Lateinischen und die deutsche Aussprache des Latein minimieren Verständnis, Rechtschreib- und Ausspracheprobleme und erlauben es Eltern auch ohne Lateinkenntnisse ihren Kindern nötigenfalls beim Lernen zu helfen. Selbstverständlich wird in der Oberstufe Latein ebenso wie die anderen Fächer weiter angeboten.

 

2. Latein vermittelt besondere Sprachkompetenz

Neben Englisch ist Latein die zweite sog. "Basissprache" Europas. Latein setzt die Sprachkompetenz der Schüler auf ein ganz solides Fundament; sie erlernen weitere wichtige sprachliche Fähigkeiten: Reflektieren über Sprache, gründliches Verständnis grammatischer Strukturen, die Fähigkeit Fremdwörter herzuleiten, Übersetzungskompetenz. U.a. auf Grund des enormen Einflusses des Latein auf alle europäischen Sprachen erwirbt man mit Latein die Fähigkeit,

  • weitere moderne Fremdsprachen leichter und schneller hinzuzulernen, insbesondere die romanischen (wie an unserer Schule Französisch und Spanisch), deren Wörter ihren lateinischen Vorläufern oft gänzlich entsprechen: z.B. wurde lat. calidus zu span. calido, ital. caldo und frz. chaud es bedeutet in allen Sprachen 'warm'.
  • sich sprachlich auch in Deutsch und Englisch treffend und angemessen komplex auszudrücken, weil für die Übersetzung der Bedeutungsgehalt von Wörtern hinterfragt werden muss, man Grammatik besser versteht, man für den richtigen Gebrauch komplexerer Satz- und Textstrukturen sensibilisiert ist und Fremdwörter herzuleiten gelernt hat und somit auch ihren Gebrauch besser beherrscht.

 

3. Latein vermittelt besondere Kulturkompetenz

Die Beschäftigung mit den kulturellen Wurzeln unseres heutigen Europas, mit der uns einerseits so fernen und fremden, andererseits doch so nahen Welt der Römer und mit ihrem Fortwirken bis heute (z.B. Freizeitgestaltung, "gerechter Krieg", Entdeckung Amerikas) fährt zu einem besseren Verständnis der gemeinsamen kulturellen Wurzeln Europas und fördert damit in besonderer Weise sowohl Identitätsfindung als auch kulturelle Toleranz der Europäer von morgen. Latein vermittelt so auch die Fähigkeit, die uns begegnenden historischen Zeugnisse besser zu verstehen, von der römischen Grabkammer in Weiden über die Stadtgeschichte Kölns, der einstigen römischen "Colonia", bis zum Kölner Karneval.


4. Latein fördert geistige Fähigkeiten und die Lern- und Arbeitshaltung

Lateinunterricht fördert durch die Übersetzung aus dem Lateinischen in besonderem Maße problemlösendes Denken (analytisches, kombinatorisches, logisches und kreatives Denken) und eine gute Lern- und Arbeitshaltung und vermittelt Techniken selbstständigen Lernens, weil konzentriertes Arbeiten nötig ist und die Klarheit des Sprachsystems in hohem Grad selbstständiges Lernen ermöglicht. Dabei gewinnen die Schüler auch daraus Motivation, dass sie einen klaren Zusammenhang zwischen eigenem Einsatz und Erfolgserlebnissen sehen können. Die hier genannten Fähigkeiten sind in zunehmendem Maße wichtig in Schule, Ausbildung und Beruf.


5. Das Latinum ist in vielen Fächern Studienvoraussetzung

Die Schüler, die in Klasse 6 mit Latein beginnen, erwerben am Ende der Klasse 10 das "Latinum" (bei mindestens ausreichenden Leistungen), das nach wie vor Studienvoraussetzung für viele Studiengänge ist: z.B. für die meisten Sprachen (auch Deutsch!), Geschichte, Philosophie, Theologie, Archäologie; auch für Jura und Medizin ist Latein wichtig. Das heißt: Auch wer beispielsweise, um Journalist zu werden, Deutsch/Germanistik studiert, braucht das Latinum. Genauere Auskünfte erteilen die einzelnen Hochschulen. Das Latinum in Universitätskursen nachträglich zu erwerben, ist zeitaufwändig, lästig und schwierig; es verlängert das Studium, verursacht so zusätzliche Kosten und birgt die Gefahr, dass bei Nichtbestehen das Studium abgebrochen werden muss. Im Übrigen bedeutet Latein gelernt zu haben eine Auszeichnung auch dort, wo kein Latinum gefordert wird, z.B. in der Wirtschaft (vgl. Punkt 4). Das Latinum in der Tasche zu haben, verbessert die Studienbedingungen und erhöht die Berufschancen.
Die oben genannten Gründe für Latein zeigen, dass Lateinunterricht Bildung im weitesten Sinne vermittelt und damit besonders günstige Voraussetzung für eine erfolgreiche gymnasiale Laufbahn und für Erfolg in Studium und Beruf schafft. Wer schon früh Latein erlernt, legt einen soliden Grundstein für das, was folgt.

 

Der Lateinunterricht am Gymnasium Remigianum

Der Lateinunterricht wird am Remigianum als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 angeboten.

Grundlage der Spracherwerbsphase in den ersten drei Lernjahren ist das Lehrwerk „Pontes". Dieses Lateinbuch bietet ansprechend gestaltete Lektionen in angemessener sprachlicher Progression, zahlreiche Sachinformationen zur römischen Kultur und Geschichte und anschauliches Bildmaterial. Das Lehrbuch legt darüber hinaus einen besonderen Schwerpunkt auf eine innere Differenzierung, d. h. es werden zu jeder Lektion zahlreiche Übungen, die unterschiedliche Niveaustufen ansprechen, dargeboten.

Gegen Ende des dritten Lernjahrs beginnt die Auseinandersetzung mit leichteren Originaltexten; in der Einführungsphase der Oberstufe, die mit dem Latinum abschließt, lernen die Schülerinnen und Schüler weitere lateinische Autoren kennen.

Neben dem „normalen" Unterricht wird in der Jahrgangsstufe 6 ein Tagesausflug ins Römermuseum nach Haltern, in der Jahrgangsstufe 8 nach Xanten durchgeführt. Besonders motivierte Schülerinnen und Schüler haben darüber hinaus die Möglichkeit, am Fremdsprachenwettbewerb Certamen Carolinum teilzunehmen.

Der Lateinunterricht wird am Remigianum z. Z. von sechs Lehrkräften durchgeführt:

• Herr Mletzko (Latein, Philosophie, Russisch)
• Herr Schilberg (Latein, Geschichte, Altgriechisch)
• Herr Stryj (Latein, Kunst)
• Herr Unland (Latein, Sport)
• Herr Weber (Latein, Geschichte)

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