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             ... im Literaturkurs

Bild 1Der Begriff ist ein wenig irreführend, denn in Literatur wird nicht in erster Linie Literatur gelesen oder besprochen. Literaturkurse zielen auf Kreativität im Umgang mit Sprache und anderen künstlerischen Gestaltungsmitteln ab. Diese Kurse sind projektorientiert, d.h. dass sich der Kurs nach einer Phase der Vermittlung von Grundkenntnissen und –fähigkeiten die Arbeit auf ein bestimmtes Projekt konzentriert. Bei diesem projektartigen Arbeiten übernehmen die Schülerinnen und Schüler die Verantwortung für die Planung, Gestaltung und Verwirklichung ihres künstlerischen Produkts größtenteils selbst. Dadurch werden sie ganzheitlich gefordert und beansprucht und entwickeln so Handlungskompetenzen in der Planung, Gestaltung und Auswertung von Gestaltungsprodukten.
Abhängig davon, wer die Leitung der Kurse übernimmt wird Literatur an unserer Schule derzeit in zwei Bereichen angeboten: als Theater- oder als Filmkurs, wobei das eine natürlich immer auch Elemente des anderen enthalten kann.
Eine öffentliche Darbietung eines oder mehrerer Produkte ist in jedem Fall verbindlich und stellt ein wichtiger Bestandteil unserer Schulkultur dar.

Bild 2Literaturkurse werden am Remigianum im ersten Jahr der Qualifikationsphase, also in der Jgst. 11 unterrichtet. Sie decken hier, wie auch Kunst oder Musik, den künstlerisch-musischen Aufgabenbereich ab und umfassen wie die meisten Grundkurse drei Wochenstunden, die auch zusammenhängend an einem Nachmittag liegen können. In Literatur werden keine Klausuren (und somit auch keine Facharbeiten) geschrieben, was nicht ausschließt, dass schriftliche Produkte erstellt und bewertet werden.
Der Jahresverlauf eines Literaturkurses lässt sich grob in vier Phasen aufteilen:
- die Einführungsphase, in der (neuartige) Gestaltungsmittel kennen gelernt und erprobt werden
- die Projektphase, in der das gemeinsame künstlerische Produkt geplant, entwickelt und realisiert wird
- die Präsentationsphase, in der die Darbietung des Produkts vorbereitet und realisiert wird
- und die Auswertungsphase, in der die Präsentation vor allem mit Blick auf die intendierte und die zustande gekommene Wirkung reflektiert wird.

Warum Literatur?

Durch seine durchgehend projektartige Ausrichtung unterscheiden sich Literaturkurse vom Unterricht in den meisten anderen Fächern. Hier bietet sich einmal die Möglichkeit, zusammen mit anderen einen Film oder ein Theaterstück zu planen und zu verwirklichen. Bei der Erstellung des Endprodukts lernt man, sich anderen mit seinen Gestaltungsentwürfen zu stellen und selbst auf die Gestaltungen von anderen kriterienbezogen und angemessen zu reagieren. Im Zusammenhang mit der öffentlichen Präsentation lernt man auch, mit dem Feedback eines größeren Publikums umzugehen und kann es in aller Regel auch genießen. Die Sicherheit, die man im Auftreten vor anderen gewinnt, kommt einem nicht nur bei bevorstehenden mündlichen Prüfungen, sondern mehr noch in der Zeit nach der Schule zugute.

Was sind die Leistungsanforderungen?

Literaturkurse weisen Ähnlichkeiten mit KDG (Kunst Darstellen Gestalten)-Kurse der Mittelstufe auf, es wird jedoch keineswegs vorausgesetzt, diese Kurse gewählt zu haben.
Wichtig sind Engagement und eine Offenheit künstlerischen Ausdrucksformen gegenüber, auch wenn diese möglicherweise ungewohnt sind. Es wird erwartet, dass künstlerische Ausdrucksformen auch selbst praktisch erprobt werden und dass man bereit ist, die Wirkungen von eigenen und fremden Darbietungen einzuschätzen. Auf der Basis von (auch schriftlichen) Wirkungsanalysen werden Vorschläge entwickelt, wie die Wirkung einer Darbietung auf das Publikum noch gesteigert werden könnte. Diese und andere Ausarbeitungen werden in Kurs- oder Portfoliomappen festgehalten, die auch einmal eingesammelt und bewertet werden.
Die Realisierung einer komplexen Präsentation, sei es im Bereich Theater oder Film, erfordert neben Engagement auch Konsequenz, die Überwindung von Widerständen und auch eine gewisse Frustrationstoleranz. Da diese Projekte immer Teamarbeit sind, werden nicht zuletzt auch soziale Fähigkeiten gefordert. In der Vorbereitung spielen neben Planungen und Entwürfe oft auch handwerklich-technische Fertigkeiten eine Rolle. Immer wieder zeigt sich, dass es in Literaturkursen musikalische oder künstlerische Talente gibt, die dann ihre Fähigkeiten zum Wohle aller in das gemeinsame Produkt einbringen können.
Je nach Wahl des jeweiligen Projektes eines Literaturkurses bietet eine Kooperation mit anderen Fächern, insbesondere mit Musik und Kunst, viele Vorteile.

Fachschaftsmitglieder

Frau Stuke, Frau Bellendorf, Frau Nebel, Frau Siegel und Herr Winkels

Partner des Gymnasium Remigianum

Mensa im Remigianum

schulengel

MINT-EC, Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen in Deutschland

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