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Projektbeschreibung

Junge mit SchafenDas Gymnasium Remigianum unterstützt seit 2002 die Bildungsbemühungen der Menschen in Tindigani (Ortsteil Semindu-Uugano). Die Bevölkerung lebt sehr einfach und naturverbunden. In Tindigani gibt es keinen Strom.

Die führenden Köpfe dieses kleinen Ortes haben erkannt, dass eine gute schulische Bildung für die heranwachsenden Generationen überlebensnotwendig ist, und haben deshalb alle Anstrengungen unternommen, um eine eigene Grundschule zu erhalten.

In Tansania gibt es zwar eine Schulpflicht, aber den jeweiligen Regierungen haben bisher das Geld und auch der Wille gefehlt, für alle Kinder des Landes eine Grundschule in erreichbarer Nähe bereitzustellen.

Hütten in TindiganiVor allem in den entlegenen Gebieten abseits der großen Straßen, wozu die große Massai-Steppe gehört, fehlen Schulen deshalb weitgehend. Daher führt oft erst Eigeninitiative seitens der Bevölkerung zum Bau einer Schule.

Wegen der bisher fehlenden Bildungsmöglichkeiten liegt nach Einschätzung der Projektverantwortlichen die Zahl der Analphabeten unter den Erwachsenen in Tindigani bei mindestens 80 %.

 

Massai-FamilieDie Bevölkerung des Ortes besteht in ihrer überwiegenden Mehrzahl aus Massai, die wie der Großteil des einst nomadisch lebenden Krieger- und Hirtenvolkes sesshaft geworden sind. Bis vor nicht allzu langer Zeit erwirtschafteten die Massai ihren Lebensunterhalt ausschließlich als Rinder- und Kleinviehhirten; dieser Tradition fühlen sie sich nach wie vor sehr verbunden.

 

Massai-FrauenErst die Erkenntnis, dass ihre traditionelle Lebensweise stark gefährdet ist, hat die Massai für eine schulische Bildung aufgeschlossen gemacht. Diese ermöglicht es ihnen, Zugang zu moderneren Lebensweisen zu finden und zugleich für ihre Interessen einzutreten.

 

 

 

Im Folgenden werden die hauptsächlichen Ursachen für die Gefährdung der traditionellen Lebensweise der Massai und einige der Auswirkungen dargelegt:

  • In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind die Viehbestände der Massai aufgrund des Klimawandels und dem damit zusammenhängenden Ausfall von Regenzeiten stark dezimiert worden. Um selbst nicht zu verhungern, gehen die Massai mehr und mehr zum Anbau von Mais und Bohnen über, der allerdings denselben klimatischen Unwägbarkeiten unterliegt. Andere begehen Landflucht und versuchen in den großen Städten durch einfache Dienste wie die eines Nachtwächters ein spärliches Auskommen für ihre Familien zu verdienen.
  • Durch den Bau von Straßen, durch das Vergeben von Land an internationale Minengesellschaften oder von Farmland an Wohlhabende aus den westlichen Industriestaaten und nicht zuletzt durch das Ausrufen von Nationalparks, die mit ihrem Wildtierbestand Touristen anlocken und damit einen vermeintlichen Geldsegen in das Land bringen, werden den Massai immer mehr traditionell genutzte Weidegründe weggenommen. Da die Massai kein verbrieftes Landrecht besitzen, sind sie diesbezüglich machtlos und können Siedlungs- und Weideland nur dauerhaft nutzen, solange sie das Wohlwollen der Regierenden besitzen. Einklagbare Rechtsansprüche existieren aber leider nicht.

Weitere Informationen über Tansania und die Massai unter www.massai.org

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