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Braunkohle – soweit das Auge reicht

Exkursion nach Garzweiler, dem Zentrum der Rheinischen Energieversorgung

IMG 5733Am 14.06.2017 besuchten drei Erdkundekurse der EP den Braunkohletagebau in Garzweiler, um mehr über die Jahrmillionen alte Ressource und deren Gewinnung zu erfahren.
Die Exkursion begann mit einer kurzen Einführung an einem Modell des Tagebaus durch eine RWE Mitarbeiterin, welche die Kurse auch den restlichen Tag durch die Anlage begleitete. Mit dem Bus ging es vorbei an den Tagebauanlagen: Kohlebunker, Güterzüge voller Kohle, Ladebrücke, kilometerlange Förderbänder, Verteilerstelle, staubschützende Wassersprenger.

Für Staunen sorgten die Ausmaße des ersten Schaufelradbaggers, der in seinen Dimensionen umso gigantischer wirkt, wenn man neben ihm steht. Auf einer Aussichtsplattform sah man zum ersten Mal, was für ein gigantischer Eingriff in die Natur der Braunkohleabbau eigentlich ist. Am Horizont sieht man die nahgelegenen Kraftwerke, die aus der Braunkohle Energie erzeugen. In Garzweiler beträgt die Abbaufläche 31 km². In dem Gebiet lagern in bis zu 210 m² Tiefe etwa 1,2 Milliarden Tonnen. Der Rohstoff ist in drei Flözen abgelagert, die zusammen durchschnittlich 40 Meter stark sind. Auf dem Weg in den Tagebau bestaunten die Schüler den Inkohlungsprozess an einem 10 Millionen Jahre alten Baumstamm.

Höhepunkt der Exkursion war die Fahrt 200 m hinunter auf die fünfte Talsohle. Rechts vom Bus der Abraum, welcher vorher über der Kohle lag, links die jahrhundertealten Erdschichten im Abbau und vor dem Bus lag der weltgrößte Schaufelradbagger in Betrieb. Seine Ketten alleine reichten weit über den Reisebus, das Schaufelrad hat einen Durchmesser von 21 Metern und seine Kapazität liegt bei 240.000 m³/am Tag. Allein in eine Schaufel passt ein VW/ Käfer. Der Weg zurück führte über die Rekulivierungsfläche. Es ist nur noch schwer vorstellbar, dass hier vor 20 Jahren 200 m unter der Erde Braunkohle gefördert wurde. Allerdings erscheint die Landschaft mit riesigen Feldern, geraden Baumreihen und ohne Bebauung sehr steril. Einzig eine kleine Kapelle erinnert inmitten der Felder daran, dass hier vor der Umsiedlung Menschen ihre Heimat hatten.

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