Auschwitz hautnah

Schüler besichtigen mit eigenen Augen das KZ in Auschwitz

Foto Krakau 2015Die Gedenkstättenfahrt nach Oswieçim in Polen ist am Gymnasium Remigianum mittlerweile schon zur Tradition geworden. Auf Initiative des Schulseelsorgers und Religionslehrers Norbert Terliesner fand diese fächerübergreifende Fahrt, die vom Förderverein der Schule und der NRW-Stiftung ‚Erinnern ermöglichen' finanziell unterstützt wird, im April bereits zum 5. Mal statt.

Die 29-köpfige Schülergruppe der Oberstufe, die sich mit ihm und der Geschichtslehrerin Karina Hoffmann auf den Weg nach Polen machte. um sich dort vor Ort intensiv mit den menschenverachtenden Gräueltaten des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, hatte sich zuvor in einer AG mehrere Monate lang inhaltlich auf diese Fahrt vorbereitet.

Nach einer nächtlichen Busfahrt besichtigten sie am 1. Tag das Stammlager Auschwitz I, das ihnen auf schockierende Weise die Vernichtungsmaschinerie des Hitler-Regimes vor Augen führte. Am nächsten Tag führte ein Guide die Gruppe dann durch das riesige Gelände des Konzentrationslagers Birkenau, in dem über eine 1 Million Menschen, vor allem Juden, sinnlos ihr Leben opfern mussten.
Drei Tage verbrachte die Schülergruppe in der kleinen Stadt Oswieçim, die auch heute noch im Schatten der Vergangenheit lebt, wie der Guide bei einer Synagogenführung erklärte.

Des Weiteren hatten die Schüler die Chance mit einem Zeitzeugen zu sprechen, der selber in Auschwitz-Birkenau als Kriegsgefangener inhaftiert war und hautnah seine Eindrücke aus dem Konzentrationslager schilderte. Thematisierende Filme wie „Der Junge im gestreiften Pyjama" und „Schindlers Liste" sowie Reflexionsrunden, in denen die Eindrücke verarbeitet und verbalisiert werden konnten, ergänzten das intensive inhaltliche Programm.

Danach fuhr die Gruppe 2 Tage nach Krakau, um sich dort unter anderem Schindlers Fabrik im ehemaligen jüdischen Viertel Kazimierz anzuschauen und bei einer Stadtführung die wunderschöne Altstadt Krakaus mit der berühmten Universität, den Tuchhallen und dem einzigartigen Marienhochaltar des Nürnberger Holzbildhauers Veit Stoß kennenzulernen.

Mit vielen nachhaltigen Eindrücken kehrte die Reisegruppe am Samstagmorgen nach 13-stündiger Busfahrt nach Borken zurück.

MINT-EC, Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen in Deutschland

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