Beiträge aus dem Schuljahr 2016/2017

Gegen das Vergessen

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau

Foto Auschwitz 1Am Sonntagabend, dem 18.06.2017, begannen wir, 30 Schüler und Schülerinnen der Einführungsphase unseres Gymnasiums, unsere Gedenkstättenfahrt nach Oświęcim (Auschwitz) und Krakau.
Schon Monate im Voraus waren wir durch die begleitenden Lehrer, Herrn Terliesner und Frau Pöpping, in einer AG auf die Fahrt vorbereitet worden, um die Dinge, die wir dort sehen würden, besser einordnen und verarbeiten zu können.

Am Morgen des 19.06.2017 hatten wir die Kleinstadt Oświęcim nach langer Busfahrt schließlich erreicht und bekamen dort eine Führung durch Auschwitz 1, das Stammlager. Unser Guide führte uns durch viele Baracken, in denen zum Beispiel Fotos und Gegenstände der Opfer gezeigt wurden. Er konnte uns viele Geschichten erzählen, die uns halfen, sich der damaligen Situation von einzelnen Häftlingen bewusst zu werden. Beim Betrachten der vielen ausgestellten Koffer, die allesamt von den Opfern selbst vor der Abfahrt nach Auschwitz mit ihren Namen beschriftet worden waren, weil sie sie angeblich dort wieder erhalten sollten, wurden uns die vielen Einzelschicksale bewusst. Am beeindruckendsten war es allerdings, das Krematorium zu sehen, in dem bis zu 800 Leichen täglich verbrannt werden konnten, obwohl es das kleinste Krematorium von ganz Auschwitz war.

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Besuch aus dem Massailand in Tansania

Massai1Am Dienstag, den 13. Juni 2017, konnten die 9. Klässler unserer Schule einen Einblick in das Leben im Massailand (Tansania) bekommen. Dafür kamen drei Gäste zu uns, die der Hilfsorganisation „Help for the Massai“ angehören. Dirk und Sarah Frykowski leben und arbeiten seit 2011 in Tansania für die Hilfsorganisation, während Namayana Thomas 1994 in einem Massaiboma in Nordtansania geboren wurde. Als junges Massai-Mädchen wurde sie von „Help for the Massai“ gefördert und bekam die Möglichkeit zur Schule zu gehen.

Da unsere Schule als Förderer der Semendo Uugano Primary School in Tindigani/Tansania dieselben Ziele verfolgt wie „Help for the Massai“ und mit dieser Organisation kooperiert, hat Frau Rehm die Besucher zu uns in die Schule eingeladen. Unsere gemeinsamen Ziele sind:
- Der Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt, Beschneidung und früher Verheiratung.
- Die Förderung von Massai-Kindern durch eine gute Schul- und Berufsausbildung.
- Das Überdenken von Traditionen in der Massai-Bevölkerung, die gezwungen ist neue Lebens-und Arbeitsformen zu finden - auch wegen des sehr spürbaren Klimawandels in Ostafrika, den wir Menschen in den Industrienationen hauptsächlich verursacht haben.

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MINT-Kooperationsprojekt "Physik an der Grundschule"

BILD0Auch im Jahr 2017 fand das etablierte Kooperationsprojekt Physik an der Grundschule im MINT-Bereich statt. Unter der Leitung von Ulla Lenssen von der Schönstätter Marienschule und Matthias Brandt vom Remigianum trafen sich seit Januar jeden Donnerstag am Nachmittag acht Schülerinnen der Mädchenrealschule und sieben Schüler des Gymnasiums aus der 9.Jahrgangsstufe. Vorbereitet wurden Lernstationen, an denen die Grundschüler der zwei 4.Klassen der Josefschule einige Geheimnisse der Elektrizität lüften sollten.
Am 2. und 3. Mai musste sich dann die vorbereiteten Experimente in der Praxis bewähren. Am ersten Tag wurde an der Josefschule experimentiert und Wissen über einfache Schaltungen erworben, als Abschluss durfte sich jedes Grundschulkind eine Morsestation oder ein elektrifiziertes Geschicklichkeitsspiel basteln. Am zweiten Tag wurde das Wissen an weiteren Lernstationen unter dem Motto „Was kann elektrischer Strom?“ erweitert. Der Abschluss bildete eine Vorführung zum Thema „Gefahren des elektrischen Stroms“.

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Was für eine Leistung

Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler legen Zertifikatsprüfung Niederländisch am Remigianum ab

ZertifikatAufgrund einer sehr großen Nachfrage wurde zum ersten Mal in diesem Jahr – und als einzige Schule in ganz Deutschland! - die Zertifikatsprüfung Niederländisch auch im Mai abgenommen. Insgesamt 19 Schülerinnen und 1 Schüler aus der Oberstufe legten die drei Prüfungsteile, die über drei lange Tage von ihrer Lehrerin, Frau König, abgenommen wurde, an der Schule ab.
Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler sehr unterschiedlich lange Niederländisch: Einige kommen von der Realschule und lernen bereits seit der 5. Klasse die Sprache, während andere erst seit der Oberstufe Niederländisch am Remigianum belegen. Das macht ihre Lehrerin, Frau König, auch sehr stolz: „Ich finde, dass die Leistung unglaublich ist, die die Schülerinnen und Schüler hier abgelegt haben. Einige haben während der laufenden schriftlichen Abiturprüfungen zusätzlich diese schwere Prüfung auf sich genommen und andere legten diese Prüfung ab, obwohl sie erst seit etwas mehr als 1,5 Jahren bei mir Niederländisch lernen. Diese Leistung kann man gar nicht hoch genug einschätzen!“

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Braunkohle – soweit das Auge reicht

Exkursion nach Garzweiler, dem Zentrum der Rheinischen Energieversorgung

IMG 5733Am 14.06.2017 besuchten drei Erdkundekurse der EP den Braunkohletagebau in Garzweiler, um mehr über die Jahrmillionen alte Ressource und deren Gewinnung zu erfahren.
Die Exkursion begann mit einer kurzen Einführung an einem Modell des Tagebaus durch eine RWE Mitarbeiterin, welche die Kurse auch den restlichen Tag durch die Anlage begleitete. Mit dem Bus ging es vorbei an den Tagebauanlagen: Kohlebunker, Güterzüge voller Kohle, Ladebrücke, kilometerlange Förderbänder, Verteilerstelle, staubschützende Wassersprenger.

Für Staunen sorgten die Ausmaße des ersten Schaufelradbaggers, der in seinen Dimensionen umso gigantischer wirkt, wenn man neben ihm steht. Auf einer Aussichtsplattform sah man zum ersten Mal, was für ein gigantischer Eingriff in die Natur der Braunkohleabbau eigentlich ist. Am Horizont sieht man die nahgelegenen Kraftwerke, die aus der Braunkohle Energie erzeugen. In Garzweiler beträgt die Abbaufläche 31 km². In dem Gebiet lagern in bis zu 210 m² Tiefe etwa 1,2 Milliarden Tonnen. Der Rohstoff ist in drei Flözen abgelagert, die zusammen durchschnittlich 40 Meter stark sind. Auf dem Weg in den Tagebau bestaunten die Schüler den Inkohlungsprozess an einem 10 Millionen Jahre alten Baumstamm.

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500 Jahre Reformation: Eugen Drewermann spricht über Martin Luther


drewermann 1Zum zweiten Mal besuchte am 30. Mai 2017 der Theologe, Schriftsteller und Psychotherapeut Eugen Drewermann aus Paderborn unser Gymnasium Remigianum. Sein besonderer Wunsch war es, anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation über Person und Werk Martin Luthers zu sprechen.

Die gespannte Erwartung war mit Händen zu greifen, als pünktlich um 10.30h Eugen Drewermann, begleitet von unserer Schulleiterin, Frau Nattefort, den Raum A 21 betrat. Ca. 80 Schülerinnen und Schüler aus der Q 1 sowie zahlreiche auswärtige, teils von weither angereiste Gäste, die sich unserer Schule verbunden fühlen, hatten sich an diesem schwülwarmen Vormittag versammelt, um sich in die theologische Denk- und Gefühlswelt des Mittelalters entführen zu lassen. Herzlich begrüßt wurde der weltweit gefragte Referent im Namen der Schülerinnen und Schüler u.a. von Julia Könitz.

Bereits im vorbereitenden Unterricht z.B. von Frau Baumann wurde auf die Brisanz der Konstellation hingewiesen: Der in den Jahren 1991/92 vom kirchlichen Lehramt gemaßregelte Eugen Drewermann, dem nacheinander die Lehr- und Predigterlaubnis entzogen und der am Ende vom Priesteramt suspendiert wurde, spricht über Martin Luther, der 500 Jahre zuvor vor allem wegen seiner scharfen Kritik an der Praxis der Ablassbriefe ausgegrenzt und verfolgt wurde.
Am 31. Oktober 1517 hatte Luther, so die Legende, seine berühmten „95 Thesen“ an die Schlosskirche von Wittenberg genagelt, die den offiziellen Ausgangspunkt jenes Prozesses darstellen, den man später als „Reformation“ bezeichnen wird. Auf dem Höhepunkt der Konfrontation mit dem damaligen Erzbischof von Paderborn, Johannes Joachim Degenhardt, der offenbar von Rom instruiert wurde, Drewermann zum Widerruf bestimmter Aussagen über den Symbolgehalt des Glaubens besonders zur Person und zum Wirken Jesu von Nazareth sowie zur Idealisierung des römisch-katholischen Priesterbildes zu zwingen, wurde Drewermann vom „Time Magazine“ und von „Le Monde“ ein „neuer Luther“ genannt.

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Weitere Deutsche Sportabzeichen

Das Remigianum weiterhin sportlich
Wieder zahlreiche Deutsche Sportabzeichen vergebenn

Remigianum sportlich, Sportabzeichen

Nach den Ehrungen im Februar durften sich nun weitere 70 Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Remigianum über die Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen freuen. Auch sie haben erfolgreich die anspruchsvollen Prüfungen des Deutschen Sportabzeichens 2016 absolviert.

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Rote Hände gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten

Remigianer setzen ein Zeichen

Rote Hände gegen den Missbrauch von Kindern als SoldatenAuf den Red Hand Day (Rote-Hand-Tag) am 12.02.2017 bereitete sich eine Gruppe aus vier Schülern der Einführungsphase im Rahmen der Projekttage vor. Sie gestalteten Informationsplakate und sammelten mit großem Engagement am Tag der offenen Tür über 500 Handabdrücke, die am 24.02.2017 dem CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring bei seinem Besuch am Remigianum übergeben wurden. Der rote Handabdruck soll auf das Schicksal der schätzungsweise 250.000 Kindersoldaten in weltweit über 20 Ländern aufmerksam machen und ein deutlich sichtbares Zeichen des Protestes setzen.
MdB Röring übergibt die gesammelten Hände an die Kinderkommission des Deutschen Bundestages, von wo aus sie zur UNO nach New York weitergeleitet werden.

d.velop AG meets Remigianum geht in die 4. Runde

Das Kooperationsprojekt des Remigianums mit dem Softwareunternehmen d.velop findet dieses Jahr zum vierten Mal statt

Kooperation mit d.velop

Bei dem Kick-Off-Meeting wurden die Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses der Jgst. 9 von Herrn Bernd Rudde und Frau Juliana Niedermeier in Gescher in Empfang genommen. Neben einem Vortrag über Ausbildungsmöglichkeiten und einer Firmenbesichtigung stand die agile Softwareentwicklung im Mittelpunkt.

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Remigianer wieder top in Niederländisch!

Zertifikatsprüfung erfolgreich bestanden

Remigianer wieder top in NiederländischEs ist geschafft! 5 Schülerinnen und Schüler aus der Q 2 haben die Zertifikatsprüfung Niederländisch auf dem Niveau „Sprachfertigkeit im Hochschulbereich" (Niveau B 2 des Europäischen Referenzrahmens) erfolgreich bestanden. Die Schülerinnen Paulina Altena, Franziska Gröniger, Lea Hülsdünker, Jill Lagerwall und Charlott Terschluse erhielten vor kurzer Zeit die Nachricht aus Leuven (Belgien), dass sie alle die drei Prüfungsteile Hörverstehen, Leseverstehen und schriftlicher Ausdruck sowie Sprechen erfolgreich absolviert haben. Dies ist besonders bemerkenswert, da alle von ihnen erst seit gut 2 Jahren Niederländisch lernen und somit in kurzer Zeit ein ausgesprochen hohes Sprachniveau erreicht haben.

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Wie eine Wundertüte...

Tage religiöser Orientierung der Q1 und Q2 im Bildungshaus Maria Veen

Tag religiöser OrientierungDie Tage religiöser Orientierung in Maria Veen vom 30.01.- 01.02. 2017 waren für uns wie eine Wundertüte. Wir hatten zwar gewisse Vorstellungen davon wie diese Tage in etwa ablaufen könnten, z. B. ein vor allem religiöses Programm mit striktem Zeitplan und festgelegten Themen, aber keiner wusste genau was uns erwartete.

Der Leiter des Bildungshauses Maria Veen, Pater Thomas, ein sehr aufgeschlossener und lebensfroher Mariannhiller Missionar, hatte jedoch kein festgelegtes Programm, sondern schlug uns etliche Themen, die sich vor allem mit eigenen Lebens-, Sinn- und Identitätsfragen beschäftigten, vor. Mehrheitlich sollten wir aus diesen Vorschlägen Themen auswählen.
Schlussendlich legten wir uns auf vier Themenblöcke fest (z.B. Ich & meine Zukunft, Ich & Gott, etc.).

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Ready- Attention-GO!

Dragonboat-Cup am 20. Mai

Dragonboat-Cup am 20. MaiDas Gymnasium Remigianum freut sich auch in diesem Jahr am Dragonboat-Cup in Borken teilnehmen zu können. Am Wettkampftag, dem 20. Mai 2017 hoffen wir mit motivierten Paddlerinnen und Paddlern Bestzeiten in der Kreismeisterschaft auf dem Pröbstinger See "einzuheimsen". Die Teamkapitäninnen Frau Büning und Frau Naßmacher vervollständigen die Bootsbesatzung bis zum 20. Februar 2017! Anmeldungen nimmt die Crew ab jetzt entgegen.

In diesem Sinne: "Paddel vor! Paddel ab!"

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Sportabzeichen

Remigianum sportlich

Foto Sportabzeichen A

Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Remigianum erhielten nun ihre Auszeichnung mit dem deutschen Sportabzeichen. Viele von ihnen wurden sogar mit der goldenen Nadel geehrt.

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Münsterlandmeisterschaft

Schacherfolg für die Remigianer

Schacherfolg für die Remigianer bei der Münsterlandmeisterschaft

Am Samstag, dem 18. Februar 2017, ging es in der Westmünsterlandhalle in Heiden um die diesjährige Münsterlandmeisterschaft im Schulschach. Dabei konnte die Mannschaft des Gymnasium Remigianum in der Wettkampfklasse 4 den 1. Platz für sich verbuchen und den Siegerpokal in Empfang nehmen.

In der Brettfolge spielten Vincent Klugstedt, Erik Hegemann, Benedikt Weiß, Gerrit Marks und Sophia Mühl.

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MINT-EC, Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen in Deutschland

 

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