Caput? – Kaputt ist der Kopf!

Exkursion des Lateinkurses der Jahrgangstufe 7 zum Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum

2019 04 02 14.11.59 2Am Dienstag, den 2. April 2019 unternahm der Lateinkurs der Jahrgangsstufe 7 in Begleitung der Lateinlehrer Herr Schilberg und Frau Boeff eine Exkursion zur Ruhr-Universität Bochum, um an dem Projekt „Alte Worte – Neue Techniken: Lernstrategien für die Wortschatzarbeit im Lateinunterricht und zu Hause“ des Alfried-Krupp-Schülerlabors teilzunehmen.

Am Vormittag lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst verschiedene Vokabel-Lernstrategien kennen, probierten diese aus und bewerteten ihre Einsatzmöglichkeit für die alltägliche Praxis. Besonders nützlich fanden die Schülerinnen und Schüler z. B. die Schlüsselwort-Methode, bei der man aus deutschen Wörtern (kaputt), die ähnlich wie die lateinische Vokabel (caput) klingen, und der Bedeutung der lateinischen Vokabel (Kopf) einen Satz bildet, z.B. Kaputt ist der Kopf.

Nach der Mittagspause, in der sich die Schülerinnen und Schüler genauso wie viele Studentinnen und Studenten in der Mensa stärkten, überprüften die Schülerinnen und Schüler die zuvor gelernten Vokabel-Lernstrategien auf ihre Wirksamkeit, indem sie ihren Lernerfolg anhand von Vokabelspielen in Kleingruppen testeten.

Mit neuen Ideen, die das Vokabellernen effektiver und unterhaltsamer machen können, und einigen Eindrücken des Universitätslebens kehrten die Schülerinnen und Schüler nach Borken zurück.

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Vēnimus, vīdimus, didicimus! – Wir kamen, sahen und lernten!

Exkursion der Lateinkurse der Jahrgangstufe 6 zum APX

Homepage1Am Dienstag, den 9. April 2019, begaben sich die Lateinkurse des 6. Jahrgangs in Begleitung der Lateinlehrer Herr Mletzko und Frau Boeff auf die Spuren der Römer und besuchten den archäologischen Park in Xanten. Bei strahlendem Sonnenschein waren der Besuch des LVR-RömerMuseums sowie die Besichtigung der Colonia Ulpia Traiana ein voller Erfolg.

Bei einer informativen Führung durch das LVR-RömerMuseum erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Alltagsleben der römischen Legionäre, die kurz vor Christi Geburt am Rhein eintrafen. So konnten die Schülerinnen und Schüler unter anderem die körperlichen Strapazen eines römischen Legionärs am eigenen Leib erfahren, in dem sie Teile des Marschgepäcks selbst anlegten, und die Architektur der großem Thermen, eine Einrichtung zur Erholung und Körperpflege, bestaunen. Passend zum Thema der aktuellen Lehrbuchlektion („Badevergnügen für alle!“) durchliefen die Schülerinnen und Schüler auf Stegen über den antiken Fundamenten die verschiedenen Baderäume und konnten anhand einer Rekonstruktion die Funktionsweise des Hypokaustum (= antike Fußbodenheizung) nachvollziehen.

Im Rahmen einer anschließenden Rallye durch den archäologischen Park erkundeten die Schülerinnen und Schüler weitere Bauwerke eigenständig. Besonders die Architektur des Amphitheaters, das 10 000 Zuschauern Platz bot, sowie der Hafentempel beeindruckte die Schülerinnen und Schüler.
Am Ende der Exkursion war allen klar: Die Römer haben so einige Spuren hinterlassen!

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#remi.digital

Interne Fortbildungsreihe zur Digitalisierung des Unterrichts erfolgreich angelaufen

Wir machen uns fit für die Digitalisierung. Unter diesem Motto steht die Fortbildungsreihe zur Digitalisierung des Unterrichts, die am Mittwoch mit großer Beteiligung und großem Engagement angelaufen ist. In der Auftaktveranstaltung ging es um die Integration digitaler Methoden in den Fachunterricht, also die Frage, wie ein schülerzentrierter und ertragreicher Unterricht mit digitalen Methoden gelingen kann. So erwarben die Kolleginnen und Kollegen die Fähigkeiten, Greenscreen- und Stop-Motion-Filme im Unterricht einzusetzen, QR-Codes und Augmented Reality zur Integration von Videos oder anderen Medien (z.B. auf hybriden Arbeitsblättern und -plakaten) zu nutzen und das Tablet als Smartboard-Ersatz zu verwenden. Abschließend entwickelten die Lehrerinnen und Lehrer Unterrichtsideen zur Integration von Apps zur Schüler-Lehrer- und Schüler-Schülerinteraktion.
„Ich bin begeistert, das so viele Kolleginnen und Kollegen trotz des sehr dichten Terminplans mit einem derart großen Engagement an dieser Fortbildung teilgenommen haben“, sagte Michael Biermann, der die Fortbildung konzipiert hat. „Es hat mir viel Spaß gemacht, wie effizient und begeistert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelernt haben.“
Viele dieser Methoden werden die Schülerinnen und Schüler sicher in nächster Zeit im Unterricht kennenlernen. Wir Lehrerinnen und Lehrer freuen uns schon darauf.

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Tape Art als Spiel mit farbenfrohen geometrischen Linien

tapeart 5An Wänden, Fenstern und Böden klebten seltsame Chiffren und Bilder und über Wochen fanden aufmerksam schreitende und eilende Schüler und Lehrer an den verschiedensten Orten unserer Schule farbige Muster und geometrische Formen aus Klebeband. Sie konnten sich das allerdings nicht richtig erklären. Die Auflösung erfolgt nun mit dieser Bilderfolge der 8e. Diese hatten zuvor im Kunstunterricht Arbeiten des in New York lebenden Künstlers Aakash Nihalani (geb. 1986) kennen gelernt. Es lohnt sich dessen Kunst, die zur Street Art gezählt wird, auf seiner Homepage einmal anzuschauen.

Dessen Werke schaffen es, den Betrachter sofort in ihren Bann zu ziehen. Mit den hellen, kräftigen Linien des Tapes täuscht er dreidimensionale Objekte auf den Oberflächen seiner Alltagsrealität vor. Schülerinnen und Schüler der 8e hatte dies gereizt, dem Beispiel folgend selbst tätig zu werden. Das Spiel mit den farbenfrohen geometrischen Linien erfordert die Suche nach geeigneten Ideen, Orten und Perspektiven. Aber auch theaterhaftes Posen und Inszenieren, ebenso auch das fotografische Auge müssen geschult werden, dann lassen sich die spannendsten Illusionen erzeugen.

Hier finden Sie weitere Bilder in der Galerie.

Riesenerfolg für das Remigianum

Zweimal Kreismeister

PHOTO 2019 03 25 11 48 47Am Montag trafen sich die Schülerinnen und Schüler des Kreises Borken zum Landessportfest der Schulen im Schwimmen. Mit einer neu zusammengesetzten Schwimm-Mannschaft sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen der Wettkampfklasse III, machte sich die Sportlehrerin Andrea Landsknecht unterstützt von einer Mutter der Schwimmer, Frau Nicole Thomas auf den Weg ins Fildekenbad nach Biemenhorst.
Mit jeweils neun startberechtigten Schwimmern trat je eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft gegen das Gymnasium Maria Veen sowie gegen die Gesamtschule Bocholt an. Während der Vergleich und die Auswertung der einzelnen Disziplinen Rücken, Kraul und Brust bis zum Schluss spannend blieb, entschied das Remigianum alle Staffelläufe eindeutig für sich. 

In der 8-mal 50m Kraulstaffel knackten beide Mannschaften des Borkener Gymnasiums die 5min Marke. Eine enorme Leistung für die 12-14jährigen! Verdient und stolz nahmen die Schwimmerinnen und Schwimmer ihre verdienten Urkunden und Pokale als Sieger der Kreismeisterschaften am Ende des Vormittags entgegen.

Zur Mannschaft gehören:

Naja Theuer, Lil Lange, Hanna Damm, Sophie Stewering, Katharina Heyng, Madita Tepper, Emma Schafeld, Emily Terhardt und Marina Heselhaus sowie
Ben Marlon Thomas, Liam Scheidner, Hendrik Herzfeld, Milian Mohrenz, Thorben Osterholt, Simon Benedikt Gellings, Jonas Schlagenwerth, Jan Herzfeld und Fynn Bietenbeck

Ergreifende Zeitzeugenberichte 

Schülergruppe des Remigianum im „Onderduikmuseum Markt 12“ in Aalten


In der Synagoge mussten alle Jungen eine Kippa tragenAm Freitag (29.03.2019) besuchte eine mehr als 50-köpfige Schülergruppe der Q1 des Gymnasium Remigianum das niederländische Grenzstädchen Aalten, das aus deutscher Sicht vor allem eine Attraktion aufweist: „Markt 12“, die Adresse des Hauses, das während der deutschen Besatzungszeit zahlreichen Verfolgten Versteck und Obdach bot. Das Gebäude ist längst zu einem Museum umgebaut worden, das mit modernen Medien, interessanten Aufgaben, Zeitzeugenberichten und neuerdings mit einem „Escaperoom“ zu einer Attraktion im Grenzgebiet geworden ist.
Im Museum vermochte insbesondere die Zeitzeugin Jenny Kempink die Schüler in den Bann zu ziehen. Als kleines Mädchen wohnte sie mit ihren Eltern in dem Haus, das nicht nur als Versteck, sondern auch als Umschlagplatz für Flüchtlinge diente, die von dort aus zumeist auf entlegene Gehöfte in der Umgebung verteilt wurden.
Außerdem besuchten die Schüler die kleine Aaltener Synagoge. Neben jüdischen Gebräuchen beeindruckte vor allem der Mut einer Widerstandskämpferin unsere Schüler: Die Niederländerin hielt sich als Ordensfrau verkleidet auf Bahnsteigen am Amsterdamer Bahnhof auf, von wo Juden in das Konzentrationslager Westerbork abtransportiert wurden. Mehr als zehn Mal gelang es ihr, ein Kind unter ihrer Ordenstracht zu verbergen, um es den Blicken des deutschen Wachpersonals zu entziehen und es so in Sicherheit zu bringen.Eine Hälfte der Borkener Gruppe mit der Zeitzeugin Jenny Kempink in der Mitte

Die gesamte Borkener Gruppe vor dem Aaltener Museum

9c auf der perfekten Welle

Klassenausflug in die Jochen Schweizer Arena München

IMG 2627 KopieAm Freitag (3.2.2019) sind wir, die Klasse 9c des Remigianum, mit dem Zug in die Jochen Schweizer Arena nach München gefahren. Untergebracht waren wir in einer Jugendherberge in der Nähe von Kirchtaufen. Da wir einen Indoor-Surfkurs gewonnen hatten, ging es am Samstag ab auf die Bretter. Wir wurden in drei Surf-Slots eingeteilt, in denen wir nacheinander das Wellenreiten erlernten. Zu Beginn gab es eine geführte Übungsphase, während der wir erste Erfahrungen und Erfolgserlebnisse auf den Wellen sammeln konnten. Anschließend stellten wir uns der Herausforderung: dem freien Wellenreiten. Doch auch diese Wellen meisterte (nach der ein oder anderen anfänglichen Schwierigkeit) wirklich JEDER aus unserer Klasse, die begleitenden Lehrerinnen Frau Mersch und Frau Klar eingeschlossen.
Getreu dem Motto haben wir also die „wahren Helden“ in uns gefunden, obwohl wir zu Beginn sehr skeptisch waren. Daher lässt sich sagen, dass diese Reise ein spektakuläres Abenteuer für die ganze Klasse war, da jeder körperlich beansprucht wurde und die gemeinsame sportliche Herausforderung unseren Zusammenhalt gestärkt hat. Das Schönste war, dass wirklich alle das Wellenreiten erlernt haben - ein Erlebnis, auf das wir sehr stolz sind!

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Wie viel Fliege steckt in einer Tomate?

Biologie-Leistungskurs absolviert Genetikpraktikum

Am Mittwochnachmittag hatten die Schülerinnen und Schüler unseres Biologie-Leistungskurses der Q1 die Gelegenheit, an einem Genetikpraktikum am Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie der Universität Münster teilzunehmen und auf diesem Wege ein wenig Laborluft zu schnuppern. Ihre Aufgabe war es, die DNA von Obstfliegen (Drosophila melanogaster) und Tomaten zu isolieren, eine ausgewählte Sequenz mittels Polymerase-Kettenreaktion zu vervielfältigen und über eine Auftrennung durch Gelelektrophorese nachzuweisen. Beim genauen Pipettieren stellten die Oberstufenschülerinnen und -schüler ihre Fertigkeiten im molekularbiologischen Labor unter Beweis.
Abschließend war man sich einig, dass die praktische Anwendung der theoretischen Grundlagen aus dem Unterricht viel Spaß gemacht hat und ein solches Praktikum unbedingt wieder durchgeführt werden sollte.
Tomatenliebhaber können übrigens aufatmen: Die Schülerinnen und Schüler kamen zu dem Ergebnis, dass das Fliegen-Gen „Apontic“, das für den Zellstoffwechsel wichtig ist, nicht in der Tomaten-DNA enthalten ist.

Leistungskurs Biologie Q1

Leistungskurs Biologie Q1Leistungskurs Biologie Q1Leistungskurs Biologie Q1

Doppelter Erfolg für Schülerinnen des Remigianum

Regionalwettbewerb Jugend debattiert 2019

Auch in diesem Jahr verlief das Regionalfinale in Verden äußerst erfolgreich. Theresa Teeke und Celine Großheimann belegten den dritten und ersten Platz, womit sie sich für die Landesebene des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ qualifizierten.
Jugend debattiertAm 7. März 2019 wurden im Gymnasium Georgianum Vreden die besten Debattanten der teilnehmenden Schulen aus dem Verbund Münster I ermittelt. Neben Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit waren vor allem Sachkenntnis und Überzeugungskraft gefragt. Dabei konnten Theresa Teeke (Q1) und Celine Großheimann (Q1) ihre Fähigkeiten in den Debattenrunden zu den Fragestellungen, ob fremdsprachige Filme synchronisiert werden sollten und die Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtend per Los ermittelt werden sollte, unter Beweis stellten. So setzten sie sich erfolgreich gegen die Konkurrenz der anderen Schulen durch und belegten den dritten und ersten Platz in der Altersklasse II.
Celine wird nun mit der Teilnahme an einem mehrtägigen Rhetorik-Seminar belohnt und kann ihre Chancen im weiteren Verlauf des Wettbewerbs nutzen: Nach den Landesqualifikationsrunden winkt die Teilnahme am Finale im Düsseldorfer Landtag.
Wir drücken die Daumen und wünschen weiterhin viel Erfolg.
Elena Hatenkerl und Carina Gesing

Schülerakademie Mathematik am Remigianum

SAMMS 11Am 14. und 15. Februar war das Gymnasium Remigianum erneut Veranstaltungsort der in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Münster initiierten Schülerakademie „SAMMS-extern“.

Sechstklässlerinnen und Sechstklässler vieler weiterführender Schulen des Kreises Borken nahmen daran teil. Die beinahe 40 Jugendlichen befassten sich in fünf Projekten unter der Anleitung von jeweils zwei Lehrerinnen oder Lehrern mit verschiedenen Aspekten der Mathematik, welche auch für manchen Oberstufenschüler durchaus herausfordernd sind. In kleinen Gruppen von jeweils nur 6-9 Personen untersuchten sie dabei unterschiedliche Themenschwerpunkte. So ging es um platonische und archimedische Körper, deren Besonderheit ihre regelmäßige geometrische Struktur ist. Die Schülerinnen und Schüler studierten ihre Eigenschaften und konstruierten verschiedene Modelle. Sie erkannten dabei mathematische Gesetzmäßigkeiten wie den Eulerschen Polyedersatz oder die Dualität von Oktaeder und Hexaeder.

Ein weiterer Aspekt waren Verschlüsselungen, die ja heutzutage eine wichtige Rolle im globalen elektronischen Datenverkehr spielen. Die Arbeitsgruppe befasste sich mit klassischen Methoden wie der Cäsar-Verschlüsselung und lernte auch die ausgetüftelte Enigma-Maschine kennen, deren Entschlüsselung sich seinerzeit als außerordentlich schwierig erwiesen hatte.

Beim Projekt 3D-Druck entwarfen die Schülerinnen und Schüler verschiedene räumliche Objekte wie Schneemänner oder bauten Häuser und Schlösser zunächst am Computer nach. Dabei lernten sie nicht nur den mathematischen Umgang mit geometrischen Formen und das grafische Programmieren kennen, sondern konnten auch selbstgestaltete Produkte ausdrucken und mit nach Hause nehmen.

An welchem Wochentag fiel die Mauer? Auf Zuruf konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes Mathe-Magie den Wochentag eines beliebigen Datums berechnen. So berechneten sie für eine Zuschauerin auch das Datum ihrer Geburt nach einer kurzen Rechnung, wobei sie ihr Vorgehen erklärten. Auch mit magischen Quadraten und Zahlenrätseln kannten sie sich nach zwei intensiven Tagen bestens aus.

Dass auch Gesellschaftsspiele einiges an Mathematik beinhalten, zeigte sich in der Arbeitsgruppe Spielstrategien. So stellte sich heraus, dass beim Monopoly manchmal eine anscheinend preiswerte Straße doch mehr Gewinn abwerfen kann als eine teuer erscheinende. Beim Spiel Heiße Reifen fand man heraus, dass es doch nicht ganz so fair war, wie in der Anleitung behauptet, und lernte quasi nebenbei noch Wahrscheinlichkeitsrechnung, die zur Lösung einer Aufgabe aus der Zentralklausur der 10. Klasse befähigt.

So waren es zwei kurzweilige, aber auch durchaus anstrengende Tage, an deren Ende die Schülerinnen und Schüler zufrieden ihre Urkunden entgegennahmen und die Heimreise nach Bocholt, Stadtlohn, Gronau und Vreden antraten.

Spannendes Praktikum im Chemiepark Marl

IMG 00031Im Rahmen unseres MINT-Schwerpunktes und unserer Kooperation mit Evonik fuhren auch in diesem Jahr 20 ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus den fünf Chemiekursen der EP des Gymnasium Remigianum in Begleitung ihres Chemielehrers Herrn Fischer für ein zweitägiges Praktikum in den Chemiepark nach Marl. Ihre Eindrücke und Erfahrungen haben sie für uns in einem kleinen Bericht zusammengefasst:

„Wir, ausgewählte Schülerinnen und Schüler der EP, hatten die Möglichkeit, im Labor und im Technikum chemisch-technische Synthesen durchzuführen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder des Chemieparks erklärten uns den Prozess der Gipsherstellung an einem Rührwerk im 10 L-Ansatz. Wir hatten die Möglichkeit, nach einer Anleitung selbstständig am Rührwerk zu arbeiten und mussten genau auf die Einhaltung der Reaktionsbedingungen (Temperatur und Rotationsbewegung des Rührers) achten. Durch diese Vakuumfiltration trennten wir den entstandenen Gips von Nebenprodukten. Nach einem anstrengenden Vormittag nahmen wir in der Kantine eine Stärkung zu uns. 

file16 1Im chemischen Labor wurde uns ein Syntheseweg von Acetylsalicylsäure (ASS), auch bekannt als Aspirin, gezeigt. Nach einer Unterweisung konnte jeder von uns (anders an in der Schule) einen eigenen Arbeitsplatz mit allerhand Laborgeräten übernehmen und eine komplizierte Versuchsapparatur zusammenbauen. Nachdem unsere Mitschülerinnen und Mitschüler am Vortag die Acetylsalicylsäure hergestellt hatten, war es unsere Aufgabe, die Qualität des Produktes zu testen. Dazu benutzen wir ein spezielles Schmelzpunktmessgerät mit präzise regulierter Heizrate, um den Schmelzpunkt exakt bestimmen zu können. 

Nachdem wir die Analyseverfahren abgeschlossen hatten, besuchten wir ein stillgelegtes Hochhaus des Chemieparks, um von oben über seine gigantischen Ausmaße blicken zu können. Das sechseinhalb Quadratkilometer große Areal mit einem Rohr- und Verkehrsnetz hat uns alle sehr beeindruckt.

Wir sind unseren Betreuerinnen und Betreuern und unseren Kurslehrern dankbar dafür, dass wir die Chance hatten an diesem Praktikum teilzunehmen. Wir haben viele praktische Erfahrungen im Arbeitsbereich des Chemikanten und des Chemielaboranten gesammelt und die Erfahrungen und Erfolge gaben uns eine gute Vorstellung von Berufsmöglichkeiten im Bereich der Chemie. Wir würden die Tage gerne wiederholen!“ 

Lena Brandenberg, Lea Raffler und Luis Wienecke

Schulinterner Wettbewerb „Jugend debattiert“

Starke Argumente

IMG 6812Am vergangenen Mittwoch, den 13.2.2019 fand am Gymnasium Remigianum zum dritten Mal der schulinterne Wettbewerb „Jugend debattiert“ statt. Den Start machten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht und neun, die darüber diskutierten, ob privates Silvester-Feuerwerk zukünftig verboten werden sollte. Die Pro-Seite führte dabei v.a. Gefahren für Menschen und Umwelt an, wobei man - so die Vertreter der Gegenposition -, den Feiernden nicht noch die letzten verbleibenden Bräuche nehmen und die Entscheidung in die Hände der Bevölkerung legen sollte. Die besten Debattanten aus den Qualifikationsrunden lieferten sich in der darauffolgenden Final-Debatte spannende Wortgefechte zur Frage, ob das Fach „praktische Lebensführung“ an unserer Schule eingeführt werden soll.
Im Anschluss setzten sich die Schülerinnen und Schüler der EP und Q1 damit auseinander, ob in Deutschland ein generelles Tempolimit eingeführt werden sollte. Dafür spreche, dass dadurch nicht nur die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer verbessert werden könne, sondern auch der Schutz der Umwelt gefördert werde. Die Kontra-Seite führte allerdings Bedenken an, dass es andere Verkehrsmittel wie Kreuzfahrtschiffe gebe, bei denen sich eine Regulation hinsichtlich des Umweltschutzes mehr auszahlen würde. Insgesamt zeigte sich in dieser lebhaften Debatte ein hohes Niveau.
So hatten es auch die Juroren nicht leicht, die Sieger der beiden Altersklassen zu bestimmen. Für den Regionalwettbewerb am 7.3.2019 qualifizierten sich schließlich Lina Werche (9e) und Mathis Heermann (8a) sowie Celine Groß Heimann (Q1) und Theresa Teeke (Q1).
Wir wünschen den Siegern viel Erfolg und bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen, die durch ihre Vorbereitung und Unterstützung als Juroren, Zeitnehmer sowie Organisation die Durchführung dieses Wettbewerbs ermöglichen.
Elena Hatenkerl
Carina Gesing
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Zwei Schülerinnen bei „Jugend Forscht“

Julia Schmorell und Katja Schötteler aus der Jahrgangsstufe Q2 haben am diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend Forscht“ in Münster teilgenommen.

Jufo 2Ist selbst hergestellter Dünger ebenso wirksam wie gekaufter? Kann das Zwergwachstum von Pflanzen durch die Gabe eines Hormons ausgeglichen werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die beiden im Rahmen ihrer Biologie-Facharbeit im letzten Jahr. Für den Wettbewerb haben sie ihre Untersuchungen weiterentwickelt und die Ergebnisse an einem eigens für den Wettbewerb entworfenen Stand präsentiert. Dort hielten sie vor der Jury einen Vortrag und stellten sich anschließend deren Nachfragen. Bereits Anfang Februar hatten sie im Rahmen der ReMINT-Gala ihre Arbeiten an unserer Schule vorgestellt.

Insgesamt nahmen 126 Schülerinnen und Schüler mit 74 Projekten an dem Regionalwettbewerb teil.

Einen Preis konnten die beiden in diesem Jahr nicht mit nach Hause nehmen, dafür aber viele Tipps der Jury zur Weiterarbeit an den Themen, neue Erfahrungen und die Erinnerung an einen spannenden Wettbewerbstag. Und allein die Teilnahme an dem hochkarätigen Wettbewerb wurde auch in diesem Jahr mit einem Buchgutschein, einer Zooführung und natürlich der Anrechnung im MINT-EC-Zertifikat belohnt.

Wer Interesse hat, im nächsten Jahr an „Jugend Forscht“ oder dem ähnlichen Wettbewerb „Schüler experimentieren“ (für die unter 14-Jährigen) teilzunehmen, kann sich an alle Lehrkräfte der Naturwissenschaften wenden. Sie helfen Euch bei der Suche nach einem geeigneten Thema, betreuen die Vorbereitung auf den Wettbewerb und begleiten Euch am Wettbewerbstag. Einen Film mit ersten Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Homepage des Wettbewerbs.

Dr. Christina Diehl

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Ski-Klassenfahrten 2019

Schifoan, Schifoan, weil …

Ski cBretter an die Füße, Leidenschaft geweckt und schon ging es mit einem Lächeln, leuchtenden Augen, roten Nasen und vor allen Dingen jeder Menge Spaß durch den Pulverschnee am Klausberg in Südtirol. Nicht nur Neuschnee, sondern auch (für viele) Neuland betraten insgesamt 165 Achtklässler des Gymnasium Remigianum Borken, die mit jeweils zwei Klassen für eine Woche im Januar 2019 das Abenteuer „Skifreizeit“ eingingen.

Das Fenster zum Berg beeindruckte die Flachlandtiroler jeden Tag aufs Neue, als sie morgens im Hotel Andreas Hofer in Luttach die Gardine zur Seite zogen. Dass man dabei täglich den Sonnenschein begrüßen durfte, hätten selbst Heidi sowie Cordula Grün nicht für möglich gehalten. Auch dass es auf dem Berg bis zu -17°C kalt wurde, störte die motivierten und frostresistenten Pistenflitzer wenig – und wenn doch, half eine heiße Schokolade mit Sahne.

„Pizza“ und „Pommes“ waren nicht nur auf der Hütte sehr gefragt, sondern gehörten auch zu den ersten Grundfertigkeiten für angehende Skiprofis, die jedoch schon bald den Übungshang – das Klausiland – verlassen durften, um neue Bergweltgefilde zu erkunden.

„Ein Sturz, ach schnurz!“ – Das dachten sich auch die unerschrockenen Gipfelstürmer und machten gemeinsam mit ihren Skilehrern unermüdlich Pistenkilometer auf Sonnenhang, Family (Ex-Hühnerspiel), Almboden, K1 und K2. Schnee und Eis soweit das Auge reicht… und weil die Achtklässler davon nicht genug kriegen konnten, ging es darüber hinaus noch zum Eisstockschießen oder zum kreativen Schneeskulpturencontest.

Um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen, gab es am Abend selfmade Hüttengaudi von Tischtennis über „Herzblatt“ bis zu „Wer wird Millionär“. A Mordsgaudi woar des…

Mit einem Gipfelfoto und einer Skiformation vom Feinsten verabschiedeten sich die neuen Bergfreunde am letzten Tag glücklich von einer sehr gelungenen und unvergesslichen Reise.

Schifoan, Schifoan, weil…

Schifoan ist des leiwaundste, wos ma sich nur vurstelln konn.

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