Praktikumstag „Naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen“ für die EP

„Wer richtig fragt, weiß am Ende mehr!“

P1070406Unter diesem Motto starteten am letzten Donnerstag vor den Herbstferien 250 Schülerinnen und Schüler der Stufe EP des Remigianums in ihren Kennenlern- und Praktikumstag. Leitthema war die naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise: Was ist eine naturwissenschaftliche Fragestellung? Wie formuliere ich eine Hypothese? Wie plane ich ein passendes Experiment und werte dieses anschließend aus? Und wie kann ich am Ende Schlussfolgerungen aus meinen Beobachtungen ziehen?

In Zeiten der Diskussionen um Fake News ist es besonders wichtig, Methoden zur Überprüfung von Behauptungen zu kennen. Ein weiteres Ziel des Tages war es, alle in die Einführungsphase eingetretenen Schülerinnen und Schüler methodisch auf den gleichen Stand zu bringen, damit sie – nachdem sie teilweise unterschiedliche Schulen und Schulformen besucht haben – mit einer verbindlichen Grundlage in den naturwissenschaftlichen Kursen der Oberstufe weiterarbeiten können.
Neben der inhaltlichen Arbeit kam auch das Kennenlernen nicht zu kurz: In den zufällig gemischten Kleingruppen und beim gemeinsamen Pizzaessen in der Schulmensa war ausgiebig Gelegenheit, nicht nur zu naturwissenschaftlichen Themen ins Gespräch zu kommen.

Nach einer kurzen Einleitung im Plenum folgte die Bearbeitung einzelner Module in Kleingruppen. Chemie, Biologie und Physik lieferten nacheinander die Beispiele zu den einzelnen Phasen der naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethode. Anschließend wurde der Tag evaluiert, um eine Datengrundlage für die Nachbereitung des Projekts in der MINT-Fachschaft zu schaffen.

Der Praktikumstag basiert auf dem Material der Goethe-Schule Wetzlar, an der dieser Tag in ähnlicher Form bereits seit sechs Jahren durchgeführt wird. Die Universität Gießen, die den Tag dort wissenschaftlich begleitet, kam zu dem Schluss: Ja, er wirkt! Und so freuen sich die MINT-Kolleginnen und -Kollegen am Remigianum, dass sie nun im Unterricht auf die nachgewiesen vertieften Einsichten der Schülerinnen und Schüler zurückgreifen können.

Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle allen Schülerinnen und Schülern, die sich interessiert und neugierig auf das Material eingelassen haben, dem engagierten Kollegium, das durch Betreuung von Gruppen und die Vertretung von eingesetzten MINT-Kolleginnen und -Kollegen den Tag ermöglicht hat, unserem Hausmeister-Team für die Bereitstellung der Technik und nicht zuletzt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulmensa, die an diesem Donnerstag den hungrigen Ansturm der gesamten Stufe EP bewältigt haben.

(Dr. Christina Diehl)

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