Schüler auf Spurensuche der jüdischen Familie Gans

DSC 3728 3229 3290Mit großem Interesse besuchten zahlreiche Borkener am 10.11.2018 die Filmpremiere „Eine Reise in die Vergangenheit- die Geschichte der jüdischen Familie Gans in Borken“, ein Film von Daniel Huhn, produziert im Auftrag der Stadt Borken und des LWL-Medien-Zentrum für Westfalen.

Zu dieser Filmpremiere begrüßte die Stadt Borken die Zeitzeugin Fredi Kaddar und zwanzig weitere Nachfahren der Familie Gans/Kaddar, die anschließend mit den Borkener Bürgern persönlich ins Gespräch kamen.
Auch eine Schülergruppe des Borkener Gymnasium Remigianum nahm an der Filmpremiere teil. Inspiriert durch den Film und die Tatsache, dass die Geschwister Moritz, Theo und Gershon Gans/Kaddar vor ihrer Flucht 1936/1938 nach Palästina und England selbst Schüler am Remigianum waren, machten sich zwanzig Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrerinnen Frau Büning und Frau Landsknecht während ihrer Projekttage auf den Weg die Spuren der Familie Gans in Borken zu recherchieren. Neben der Arbeit im Stadtarchiv Borken hatte die Schülergruppe bereits die Möglichkeit durch Email-Kontakt persönliche Fragen an die Nachfahren von Manfred Gans zu stellen. Großzügige persönliche und materielle Unterstützung fanden sie von Herrn Dr. Fasse, Leiter des Stadtarchivs Borken.

Aufgrund der großen Resonanz bei der Filmpremiere und die intensive Arbeit an diesem Projekt hat sich das Remigianum in Absprache mit Dr. Fasse dazu entschieden, den Film am 24.11.2018, am Tag der offenen Tür des Remigianums um 12 Uhr in der Aula des Remigianum öffentlich zu zeigen. Die Projektgruppe steht den Besuchern im Vorfeld als Experten zur Verfügung.

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Medienscouts

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