Ehrungstag 2019

Zum Ende des Schuljahres gab es wieder viele Urkunden und Preise, stolze und strahlende Schülerinnen und Schüler sowie schwungvolle Theater-, Tanz- und Musikeinlagen. 

Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, und beglückwünschen die Preisträger.

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Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

GruppenfotoVom 23.06.2019 bis zum 29.06.2019 haben wir uns mit einer Gruppe von 36 Schülerinnen und Schülern der EP auf eine Reise nach Polen begeben, um die beiden Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau zu besuchen. Frau Pöpping und Herr Terliesner, die diese Fahrt bereits zum wiederholten Male leiteten, hatten uns zuvor in einer nachmittäglichen AG inhaltlich und emotional auf diese Fahrt vorbereitet.

Im Folgenden möchte ich die Reise reflektieren und meine persönlichen Eindrücke zu dem Besuch der Konzentrationslager schildern.

Am ersten Tag, nach einer langen Busfahrt von Borken nach Oświęcim, besuchten wir zunächst das Stammlager I Auschwitz. Dort führten uns zwei deutschsprachige Guides durch das gesamte Lager. Zuerst mussten wir durch das bekannte Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ gehen und das war der Moment, in dem ich erstmals ein bedrückendes Gefühl spürte, denn ich realisierte, dass ich mich gerade wirklich an dem Ort befand, an dem früher tausende Menschen Leid ertragen mussten. Von der insgesamt vierstündigen Besichtigung blieben mir vor allem die Zellen im sogenannten „Todesbunker“ in Erinnerung. Das Bild von den eng gebauten und dunklen Zellen ist immer noch in meinem Kopf. Die Vorstellung, dass hier Menschen wie wir leben mussten, ist kaum erträglich. Mehrere Menschen mussten sich diese kleinen und grausamen Zellen für mehrere Tage teilen. Es ist und bleibt einfach nur eine grauenhafte Vorstellung, denn all das, was wir dort gesehen haben, entsprach wirklich einmal der Realität, und ich begreife bis heute nicht, wie so etwas möglich sein konnte. Was müssen das für Menschen gewesen sein, die so etwas zugelassen haben?

Schlafbaracke in Auschwitz BirkenauAuch der zweite Tag im Stammlager II Auschwitz-Birkenau erweckte lauter Emotionen in mir. Ich bekam eine Vorstellung von dem Ausmaß der Vernichtung und dies war für mich eine der schrecklichsten Erfahrungen, die man sich vorstellen kann. Das Stammlager I ist im Vergleich zu Auschwitz-Birkenau eher klein, denn das KZ in Auschwitz-Birkenau zählt als größtes deutsches Vernichtungslager aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die Besichtigung der Baracken von innen war für mich erschreckend; wieder einmal versuchte ich mir vorzustellen, dass in einer Schlafbaracke 700 bis1000 Menschen zwangsweise zusammen leben mussten - wobei: Kann man hier überhaupt noch von Leben sprechen? Die Menschen dort hatten keinerlei Privatsphäre, keinerlei Ruhe, denn selbst ihr „Schlafplatz“ bestand nur aus einem Holzgestell und war nicht einmal 30 cm breit. Das war der Moment, in dem ich voll Trauer dastand und feststellte, wie gut es uns heute eigentlich geht. Wir haben alles und sind trotzdem oftmals nicht zufrieden, und die Menschen in diesen Lagern hatten nichts; ihnen blieb nicht einmal die Hoffnung auf ein besseres Leben, da sie zumeist wussten, dass sie sterben werden. Ist das nicht ungerecht? Wieso musste das alles so passieren? Wer hat das Recht, einem Menschen seine Freiheit zu rauben, und sollten wir nicht alle einmal ein wenig über unsere Sichtweise nachdenken und schätzen, dass wir leben dürfen?

 

Schlafbaracke in Auschwitz-BirkenauDie Menschen mussten dort Tag für Tag um ihr Leben kämpfen und dennoch war es letztendlich aussichtslos. Die zwei zusammengeschlossenen Blöcke verdeutlichen das: Hier mussten die Menschen warten, warten auf ihren Tod, und kaum welche konnten diesem grauenvollen Ort entfliehen.

 

Als ich dachte, es kann nicht noch grauenhafter werden, liefen wir zu den Gaskammern und den Krematorien. Es war kein normaler Weg, denn wir liefen den exakten Weg ab, den die Juden damals gehen mussten, nachdem sie oft nach tagelangen Reisen in Viehwaggons ankamen. Ich versuchte, mich in die Situation der Menschen hineinzuversetzen, doch es gelang mir einfach nicht. Ich empfand zwar ein Gefühl von Schmerz und Trauer, aber dies war keinesfalls vergleichbar mit dem Schmerz der Menschen, die all das aushalten mussten. Es ist auch nicht vergleichbar mit der Trauer, die sie ertragen mussten, wenn die sogenannte „Selektion“ stattfand und sie sich von ihren Geliebten trennen mussten. Nichts, absolut gar nichts können wir tatsächlich nachempfinden. Für uns bleibt alles unvorstellbar, aber es ist wirklich passiert. Menschen sind fähig zu morden und andere Menschen zu quälen. Wir leben hier in einem Umfeld, in dem wir davon Gott sei Dank nicht so viel spüren, aber auch in unserer Welt gibt es Hass und Krieg.

In den Gaskammern und Krematorien, zerbrach für mich eine Welt. Hier, genau an diesem Ort, an dem wir standen, starben Millionen von Menschen, und das auch noch für sie erstmals völlig unerwartet. Nach der Ankunft mit dem Zug wussten die Menschen nicht, was sie erwartet, und sie dachten, dass sie gleich duschen würden, doch in Wirklichkeit wartete der Tod dort auf sie. Ihnen wurde also einfach von einem auf den anderen Moment ihr Leben genommen, einfach so. Ihnen blieb nicht einmal die Möglichkeit, sich zu verabschieden! Ein Gedanke, der mich in Schrecken versetzt. All das viele Leid der Menschen löste in mir eine Leere aus.

Rückblickend möchte ich festhalten, dass die Besichtigung des Lagers sehr herausfordernd war, da man nicht wusste, wie man mit seinen Gefühlen umgehen sollte. Gehört hatten wir davon - sei es im Geschichtsunterricht oder während der vorbereitenden AG - doch das Betrachten mit eigenen Augen ist definitiv etwas anderes. Es ermöglicht ein besseres Verständnis, das einen in seinem weiteren Leben beeinflussen wird, und deshalb kann ich diese Gedenkstättenfahrt wirklich jedem ans Herzen legen. Dieser absolut grausame, aber dennoch wichtige Zeitabschnitt der deutschen Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten, denn nur so können wir verhindern, dass es sich wiederholt!


Celine Zeidan

Remigianer knobeln mit großem Erfolg

MINT-Wettbewerbe 2018/19

IMG 7176Im vergangenen Schuljahr hatten die Schülerinnen und Schüler des Remigianum wieder viele Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) unter Beweis zu stellen. So lösten sie erfolgreich die Knobelaufgaben bei Mathe im Advent oder der Mathe-Olympiade und stellten sich den Herausforderungen im Bolyai-Teamwettbewerb sowie beim Känguru- und Biber-Wettbewerb.

Dabei sind insbesondere die Teilnehmerzahlen und Erfolge beim Känguru-Wettbewerb hervorzuheben: Unter den 760 Teilnehmern aus den Sekundarstufen I und II gab es 49 Preisträger, von denen fünf den ersten, neun den zweiten und 35 Schülerinnen und Schüler den dritten Preis erhielten. Freuen konnten sie sich neben zahlreichen Urkunden über Bücher, Spiele, Puzzles, Experimentierkästen und T-Shirts für die „weitesten Sprünge“, d.h. die Anzahl der aufeinanderfolgenden gelösten Aufgaben.

Der Wettbewerb wird jährlich von der Berliner Humboldt-Universität ausgeschrieben und besteht aus Multiple-Choice-Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler für eine Antwortmöglichkeit entscheiden müssen. Dabei soll neben mathematischer Bildung auch die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik geweckt werden. Betreut und organisiert wird der Schulwettbewerb von Brigitta Tewinkel.

Auch die Erfolge beim Biber-Informatikwettbewerb, an dem über 500 Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgangsstufen teilnahmen, können sich sehen lassen. Hier gab es 13 erste, 29 zweite und 166 dritte Plätze, die u.a. mit Urkunden, Gesellschaftsspielen, VR-Brillen, Powerbanks, Biber-Taschen, LED-Fußbällen und Bluetooth-Lautsprechern belohnt wurden.

Wir gratulieren allen Siegern und hoffen auf rege Teilnahme im kommenden Schuljahr 2019/20!

Remigianer erfolgreich beim Wettbewerb „freestyle-physics“

20190705 105424Beim diesjährigen Physik-Wettbewerb der Universität Duisburg, „freestyle-physics“, schnitten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Remigianum sehr erfolgreich ab. Vier Schüler aus der Jahrgangsstufe fünf bauten für den Wettbewerb eine „Aschenputtelmaschine“, die in der Lage ist, Kugeln und Legosteine nach Größe, Magnetismus und Farbe zu trennen.

Beim Wettbewerb „Wasserrakete“ traten insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler aus den fünften und achten Klassen des Remigianum an. Hier galt es, eine Rakete zu entwickeln, die möglichst lange in der Luft bleibt. Eine normale Wasserflasche diente dabei als Druckgefäß, aus dem das Wasser beim Start herausschoss. Mit einer Flugzeit von 14,5 Sekunden belegten dabei Jakob Paßerschroer und Julius Grotendorst (8f) den zweiten Platz von etwa 250 Gruppen - nur 0,2 Sekunden fehlten zum Sieg. Der Bremsfallschirm ihrer Rakete öffnete sich genau im richtigen Moment und ließ die Rakete sanft zu Boden gleiten. Auch wenn sich bei anderen Gruppen der Bremsfallschirm einmal nicht öffnete oder die Rakete einen Looping machte, waren sich doch alle einig, dass man es mit den Erfahrungen aus diesem Jahr beim nächsten Mal erneut probieren will.

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Diplôme des Etudes de la Langue Française

delf 2019Zum Ende des Schuljahres 2018/19 erhalten elf Remigianerinnen und Remigianer die DELF-Urkunde für ihre erfolgreich bestandene französische Sprachprüfung. Das Diplôme des Etudes de la Langue Française umfasst eine schriftliche und mündliche Prüfung, die von französischsprachigen Prüfern weltweit nach denselben Standards abgenommen wird.

 

Die Fachschaft Französisch am Gymnasium Remigianum gratuliert folgenden Schülerinnen und Schülern: Johanna Bleker, Finnja Brömmel, Paula Bußkönning, Eva Heynck, Alexander Krause, Merle Osman, Nina Ostgathe, Noah Peitz, Luisa Schlottbohm, Franka Terhardt und Sarah Wilkes.

Gymnasium Remigianum zeichnet herausragende Abiturienten mit MINT-EC-Zertifikat aus

4 Abiturientinnen und 3 Abiturienten des Gymnasiums für ihre außergewöhnlichen MINT-Leistungen geehrt

Borken, den 6.7.2017

Im Rahmen der Zeugnisvergabe wurden 4 Abiturientinnen und 3 Abiturienten des Gymnasium Remigianum mit dem MINT-EC-Zertifikat für ihre herausragenden MINT-Leistungen ausgezeichnet. Die Schule ist seit Gründung Teil des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC und darf somit das deutschlandweit einzigartige MINT-EC-Zertifikat vergeben.

MINT-ZertifikatDas MINT-EC-Zertifikat bündelt und dokumentiert die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in MINT während ihrer gesamten Schullaufbahn. Die Auszeichnung bietet Unternehmen und Hochschulen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Bundesländer unabhängige Einordnung der Schülerleistungen und Bewertung der Anforderungsniveaus von Wettbewerben oder anderen außerschulischen MINT- Aktivitäten. Das MINT-EC-Zertifikat wurde zum Schuljahr 2014/2015 eingeführt und darf ausschließlich an Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT- EC vergeben werden.

 

Schülerinnen und Schüler, die das MINT-EC-Zertifikat erhalten, müssen Mindestanforderungen in den drei Anforderungsfeldern: Fachliche Kompetenz, Fachwissenschaftliches Arbeiten und Zusätzliche MINT-Aktivitäten erfüllen. Je nach Leistungen wird das MINT-EC-Zertifikat mit den Prädikaten „Mit Erfolg“, „Mit besonderem Erfolg“ oder „Mit Auszeichnung“ verliehen.

Anerkannt wird die Auszeichnung von der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING.), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk
MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 267 zertifizierten Schulen mit rund 289.500 Schülerinnen und Schülern sowie 22.700 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw.

Remifanten aus Naturmaterialien

IMG 20190702 115654Der Life-Kinetik Kurs der fünften Klassen veranstaltete am Freitag einen Wettbewerb, in dem es darum ging, in Kleingruppen den Remifanten, das Schulmaskottchen des Remigianum, aus Materialien aus der Natur zu gestalten. Dabei durfte nur mit Gefundenem gearbeitet werden. Somit schafften es nicht nur Holz, Steine und Blätter, eine neue Form anzunehmen, sondern auch gefundenes Plastik oder anderer Müll wurden verwendet. Die Jury, bestehend aus Frau Kühnel und Frau Schmidt-Bodenstein, wählte die Gewinnergruppe. „Bei seinem eigenen Remifanten weiß man, wie viel Arbeit darin steckt!", so eine Schülerin. „Aber nach unserem hätte ich auch den Remifanten gewählt, der gewonnen hat!“

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Remi-Cast Abend erfolgreich initiiert

Am 2. Juli präsentierten sich die musikalischen Talente des Gymnasium Remigianum beim erstmals stattfindenden Remi-Cast Abend, der von Herrn Weinholz und Herrn Lorenz ins Leben gerufen wurde.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis Q1 interpretierten Stücke aus den Bereichen Rock, Pop und Jazz, wobei Benedikt Göb mit seinem Ensemblepartner zwei Stücke des Wettbewerbs „Jugend Jazzt“ vorstellte, bei dem sie den ersten Preis erreichten.

Mit viel Applaus und Jubel honorierte das Publikum die Vorträge der Künstler.

Die gelungene Auftaktveranstaltung soll im kommenden Schuljahr eine Fortsetzung erhalten.

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Debattierwettbewerb der Jahrgangsstufen 5-7

Am vergangenen Dienstag stellten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-7 ihr Können auf der großen Bühne unserer Aula unter Beweis. Zur Frage, ob verpflichtend ein Klassensprecher und eine Klassensprecherin gewählt werden sollten, lieferten sich die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen spannende Wortgefechte. Lebhaft wurde anschließend über die Möglichkeiten und Vorzüge, aber auch die Bedenken bezüglich des Einsatzes von Tablets statt Schulbüchern diskutiert.

Neben den Debattanten hatte an diesem Abend auch die Jury eine schwierige Aufgabe. Es mussten diejenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefunden werden, die in den Bereichen Sachkenntnis, Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit sowie Überzeugungskraft am stärksten waren. So standen am Ende des Abends folgende Sieger fest:
Jonah Glos (5a)
Amelie Krampe (6d)
Bernina Aldur (7c)

Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen für die Vorbereitung und das Engagement und gratulieren den Siegern ganz herzlich.

Elena Hatenkerl
Carina Gesing

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World Robot Olympiad 2019

WRO 2Das Thema der diesjährigen Saison lautete Smart Cities. Die Aufgaben drehten sich rund um Themen einer modernen Stadt der Zukunft. Teilnehmende Teams konnten sich in diesem Jahr für das Weltfinale der WRO 2019 in Győr (Ungarn) qualifizieren.

„Ingenieure und Entwickler arbeiten schon lange daran einen gesunden Lebensraum zu schaffen, indem weniger gefährliche Abgase ausgestoßen und der Energieverbrauch reduziert wird. Das Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig in Komfort und Sicherheit zu leben. Dies hat dazu geführt, dass die Steuerung unserer Häuser, z.B. das Einschalten von Heizungen, immer weiter automatisiert werden.

In einem langen Entwicklungsprozess sind „Smart Home“-Lösungen entstanden, die verschiedenen Geräte in unseren Häusern steuern und verwalten können. Schon jetzt gibt es intelligente Beleuchtungssysteme, die Licht bei Bedarf automatisch ein und ausschalten. In Zukunft werden uns sogar autonome Roboter bei der Arbeit im Haushalt unterstützen.“ (Quelle: www.worldrobotolympiad.de)
Zwei Teams des Gymnasium Remigianum stellten sich den diesjährigen Aufgaben der WRO und fuhren zum Wettbewerb nach Gronau-Epe, um an dem Roboter-Wettbewerb in der Regular Category teilzunehmen.
Die konkreten Aufgaben in dieser Altersklasse bestanden darin, einen Roboter zu bauen und zu programmieren, der alte Lampen durch smarte (intelligente) Lampen ersetzen sollte. Die alten Lampen mussten korrekt entsorgt werden, während die neuen Lampen an den jeweils richtigen Einsatzort gebracht werden mussten.

Zum Ende belegten die Teams die Plätze 7 und 8 in der Gesamtwertung. Insgesamt können die Teams stolz auf ihre Ergebnisse sein, da es für sie der erste Wettbewerb innerhalb dieser Kategorie war. Beim nächsten Mal treten sie mit mehr Erfahrungen an. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg.

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WRO 3


Prof. Dr. Thomas Sternberg am Remigianum

Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und damit der oberste Repräsentant der katholischen Laien in Deutschland, besuchte am 24.06.2019 das Gymnasium Remigianum.

Prof. Sternberg VertrauenIm Anschluss an die Begrüßung durch Clara Röcken folgten die katholischen Religionskurse der Q1 bei hochsommerlichen Temperaturen dem halbstündigen Blick von Prof. Sternberg auf die aktuelle Situation der Kirche in Deutschland und auch weltweit. Zu Beginn erzählte Sternberg von seinen frisch gewonnenen, belebenden Eindrücken, die er als Gast beim gerade beendeten Evangelischen Kirchentag in Dortmund mitnehmen durfte. Damit stellte er seine Überlegungen von vornherein in eine ökumenische Perspektive. Unter dem zentralen Stichwort des Vertrauens habe der Kirchentag gestanden. Und ohne Vertrauen, dass Kirche nach wie vor sinnvoll sei, gehe es für einen christlich orientierten Menschen wohl nicht, der noch etwas mit der Kirche zu tun haben wolle. Dieses Vertrauen speziell in die katholische Kirche sei gegenwärtig angesichts des Skandals sexuellen Missbrauchs von Kindern, Jugendlichen und auch Ordensfrauen leider in hohem Maße geschwunden, so Sternberg. An dieser Stelle seiner Ausführungen setzte sich Sternberg kritisch mit den bisherigen Strukturen der Ausbildung von Priestern und Ordensleuten auseinander. Notwendig sei psychologische Begleitung in der Ausbildung im Sinne von Prävention. Gerade für Kleriker und überhaupt für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiteten, sei es wichtig, „ein geklärtes Verhältnis zu ihrer Sexualität zu haben“, erklärte Sternberg. Den Opfern des Missbrauchs müsse ohne Wenn und Aber alle erdenkliche Hilfe gegeben werden. Überhaupt müsse sich Kirche wieder als Schutzraum für Schwache und Benachteiligte verstehen. Auf die spätere kritische Nachfrage einer Schülerin, den Zölibat betreffend, äußerte Sternberg die Erwartung, dass dieser im den nächsten Jahren „weiter aufgeweicht“ werde und besser nicht länger zwingend an das Priesteramt gekoppelt sein solle. Zudem gebe es ja auch bereits seit langer Zeit verheiratete Diakone in der Kirche. Zu problematisieren sei allerdings auch die medienwirksame Gleichung, dass der Zölibat hauptursächlich für den Missbrauch sei.

Vortrag Prof SternbergIn Teilen seines Vortrags, aber auch in der späteren Diskussion, griff Sternberg den zentralen Aspekt der Rolle der Frauen in der Kirche auf. Viele Bischöfe hätten durchaus das Anliegen und die Aktionen der Initiative „Maria 2.0“, ins Leben gerufen von engagierten, aber auch besorgten Gemeindechristinnen aus Münster, verstanden. Es bestehe kein Zweifel daran, dass für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Kirche noch Vieles zu tun sei. Ohne den Beitrag der Frauen zum christlichen Leben hätte es die Entstehung des Christentums so wohl nie gegeben und gäbe es auch heute kein gelingendes Gemeindeleben, so Sternberg. Nach Ansicht von Prof. Sternberg kann Kirche nur gelingen unter dem zentralen Vorzeichen des Christseins: der Suche nach und dem Glauben an Gott und Jesus Christus. Dieser Glaube entlastet von der ständigen Fixierung des Blicks auf das Versagen des Kirchen-Apparats und befreit zur so notwendigen Freiheit des persönlichen Tuns. Aus dem Glauben heraus habe die Kirche dringend notwendige Impulse für das Leben des Einzelnen und der Gesellschaft anzubieten. Zum Beispiel, dass Menschsein am Ende nicht bestehe aus dem ewigen Kreislauf von Produzieren und Konsumieren, sondern in einer unhintergehbaren Würde als Geschöpf Gottes. In diesem Kontext verwies Prof. Sternberg auf die Theologie von Papst Franziskus und sein Apostolisches Schreiben „Evangelii Gaudium“, in welchem sich der Papst nachdrücklich mit den Tod bringenden Strukturen des Kapitalismus auseinandersetzt. Es sei klar, so Sternberg, dass die konfessionell verfasste Kirche der Zukunft erheblich kleiner werde. Die prognostizierten Zahlen seien da eindeutig, auch wenn im Münsterland und gerade auch im Kreis Borken die Situation im Vergleich zu anderen Regionen noch weit weniger dramatisch sei. Umso wichtiger sei die Vernetzung persönlich engagierter Christinnen und Christen. Und im Blick auf die Weltkirche sei es tröstlich, dass man überall, wo man eine Kirche betrete, zusammen Gottesdienst feiern könne im Glauben an Gott und Jesus Christus.

Im Anschluss an seine Ausführungen stellte sich Prof. Sternberg den weiterführenden und kritischen Fragen der Schülerinnen und Schüler, die gut vorbereitet in die Begegnung mit dem ZdK-Präsidenten gekommen waren. Gut vorstrukturiert wurde die Diskussion moderiert von Hanne Michels und Johanna Schwering.

Damit gingen zwei intensive Stunden zu Ende, die zum kritischen Weiterdenken und zu engagierter Mitarbeit in der Kirche einluden – trotz allem und jetzt erst recht! 

Herzlichen Dank an Prof. Dr. Thomas Sternberg!

Martin Freytag

Hitzefrei am Remigianum

Aufgrund der hohen Temperaturen findet am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der Unterricht für die Sekundarstufe I nur in der 1. - 4. Stunde statt. 

Der Schülerspezialverkehr fährt nach dem regulären Plan!

Der Unterricht für die Sekundarstufe II entfällt NICHT.

Am kommenden Mittwoch, 03.07.19, entfällt der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler aufgrund der Zeugniskonferenzen.

Spannung für Groß und Klein

MINT-Kooperationsprojekt „Physik an der Grundschule“

Auch in diesem Jahr fand an unserer Schule wieder das etablierte Kooperationsprojekt „Physik an der Grundschule“ statt. Unter der Leitung von Ulla Lenssen von der Schönstätter Marienschule und Matthias Brandt vom Gymnasium Remigianum trafen sich seit Januar jeden Dienstagnachmittag 20 Schülerinnen der Mädchenrealschule und zehn Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums aus der Jahrgangsstufe neun
und der EP. Die Vorbereitungstreffen wurden genutzt, um zunächst frei im Feld der Elektrizität zu experimentieren. Anschließend wurden Lernstationen entwickelt, an denen die Grundschüler und -schülerinnen der 4. Klassen der Engelrading- und Josefgrundschule elektrisches Basiswissen erwerben sollten.

Am 3. und 4. Juni mussten sich dann die vorbereiteten Experimente in der Praxis bewähren. Elektrostatikeffekte am geriebenen Luftballon und die Wirkungen des elektrischen Stroms als glühender Draht oder beim selbstgebauten Elektromotor waren ebenso Thema wie einfache Schaltungen, Leiter und Nichtleiter sowie Solarzellen und Zitronenbatterien als elektrische Quellen. Am Ende konnten sich die Grundschüler und -schülerinnen dann entweder den Berühr-mich-nicht-Draht als Geschicklichkeitsspiel oder die Konfettibox, die beim Öffnen per Ventilator Konfetti regnen lässt, mit ihren neu erworbenen Kenntnissen bauen und behalten.

Wie jedes Jahr lieferten sich das Engagement und die Freude der „Großen“ am Erklären und Helfen ein wildes Rennen mit der Begeisterung der „Kleinen“, dessen Ausgang wohl unentschieden ist. Die „Großen“ wurden traditionell mit einem gemeinsamen Pizza-Essen für ihren Einsatz belohnt.

Für alle, die nun auf den Geschmack gekommen sind: Im nächsten Schuljahr werden wieder Schülerinnen und Schüler gesucht, die am Projekt teilnehmen!

Physik an der Grundschule1

Physik an der Grundschule2

d.velop AG meets Remigianum – Episode VI

d.vleop meets Remigianum 2019Das Kooperationsprojekt mit dem Softwareunternehmen d.velop wird in diesem Schuljahr zum 6. Mal durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine MINT orientierte Maßnahme zur Berufs- und Studienorientierung. In diesem Schuljahr nehmen zum ersten Mal alle Informatikschüler und -schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 an diesem Projekt teil. Die 42 Schülerinnen und Schüler arbeiten in 10 kleinen Gruppen für ein halbes Jahr zusammen.
Die d.velop Gruppe mit Sitz im nordrhein-westfälischen Gescher bietet Software und Dienstleistungen für die Digitalisierung aller relevanten Dokumenten- und Geschäftsprozesse an und setzt dabei auf Enterprise Content Management (ECM) Lösungen.
Das Ziel dieser Kooperation ist es, den Schülerinnen und Schülern den realen Softwareentwicklungsprozess näherzubringen. Dazu bekommen Kleingruppen, bestehend aus 3-5 Schülerinnen und Schülern von dem Unternehmen eine Programmieraufgabe gestellt, die sie mithilfe der agilen Entwicklungsmethoden in den kommenden Wochen lösen sollen. Die Aufgabe besteht in diesem Jahr in der Programmierung von Spielen. Die Umsetzung erfolgt mit der objektorientierten Programmiersprache Python. Das Programmierprojekt umfasst dabei mehrere Einzelaufgaben, sogenannte User-Stories, so dass der einzelne einen kleinen Teil des Gesamtproblems erarbeiten muss.
Bei dem Kick-Off-Meeting am 22. Januar 2019 wurden die Schülerinnen und Schüler der Informatikkurse von Herrn Bernd Rudde und Herrn Wilke Strube in Gescher in Empfang genommen. Neben einem Vortrag über Ausbildungsmöglichkeiten und einer Firmenbesichtigung stand die agile Softwareentwicklung im Mittelpunkt. Diese wurde der Schülergruppe von Herrn Hendrik Mikus nähergebracht.
In der Zeit der Softwareentwicklung werden die Schülerinnen und Schüler von den Informatiklehrern Frau Bahde, Herrn Roese und weiterhin durch Herrn Rudde, der die Gruppe regelmäßig in Borken besucht, betreut. Herr Rudde übernimmt bei diesen Treffen die Rolle des Product Owners, dem jedes Team am Ende eines Entwicklungssprints in der Review die neuen Funktionalitäten der Software präsentieren wird.
Das Vorhaben endet zum Schuljahresende am 26. Juni mit einer Abschlusspräsentation, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Softwareergebnisse der Firma d.velop, der Schulleitung und interessierten Kolleginnen und Kollegen vorstellen werden.
Dieses freiwillige Zusatzangebot soll den Schülerinnen und Schülern einen anderen Einblick in die Informatik gewähren, bevor sie in der Oberstufe die Möglichkeit haben, das Fach Informatik als Grundkurs, Leistungskurs oder Projektkurs anzuwählen.

 

Medienscouts

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