Spannendes Praktikum im Chemiepark Marl

IMG 00031Im Rahmen unseres MINT-Schwerpunktes und unserer Kooperation mit Evonik fuhren auch in diesem Jahr 20 ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus den fünf Chemiekursen der EP des Gymnasium Remigianum in Begleitung ihres Chemielehrers Herrn Fischer für ein zweitägiges Praktikum in den Chemiepark nach Marl. Ihre Eindrücke und Erfahrungen haben sie für uns in einem kleinen Bericht zusammengefasst:

„Wir, ausgewählte Schülerinnen und Schüler der EP, hatten die Möglichkeit, im Labor und im Technikum chemisch-technische Synthesen durchzuführen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder des Chemieparks erklärten uns den Prozess der Gipsherstellung an einem Rührwerk im 10 L-Ansatz. Wir hatten die Möglichkeit, nach einer Anleitung selbstständig am Rührwerk zu arbeiten und mussten genau auf die Einhaltung der Reaktionsbedingungen (Temperatur und Rotationsbewegung des Rührers) achten. Durch diese Vakuumfiltration trennten wir den entstandenen Gips von Nebenprodukten. Nach einem anstrengenden Vormittag nahmen wir in der Kantine eine Stärkung zu uns. 

file16 1Im chemischen Labor wurde uns ein Syntheseweg von Acetylsalicylsäure (ASS), auch bekannt als Aspirin, gezeigt. Nach einer Unterweisung konnte jeder von uns (anders an in der Schule) einen eigenen Arbeitsplatz mit allerhand Laborgeräten übernehmen und eine komplizierte Versuchsapparatur zusammenbauen. Nachdem unsere Mitschülerinnen und Mitschüler am Vortag die Acetylsalicylsäure hergestellt hatten, war es unsere Aufgabe, die Qualität des Produktes zu testen. Dazu benutzen wir ein spezielles Schmelzpunktmessgerät mit präzise regulierter Heizrate, um den Schmelzpunkt exakt bestimmen zu können. 

Nachdem wir die Analyseverfahren abgeschlossen hatten, besuchten wir ein stillgelegtes Hochhaus des Chemieparks, um von oben über seine gigantischen Ausmaße blicken zu können. Das sechseinhalb Quadratkilometer große Areal mit einem Rohr- und Verkehrsnetz hat uns alle sehr beeindruckt.

Wir sind unseren Betreuerinnen und Betreuern und unseren Kurslehrern dankbar dafür, dass wir die Chance hatten an diesem Praktikum teilzunehmen. Wir haben viele praktische Erfahrungen im Arbeitsbereich des Chemikanten und des Chemielaboranten gesammelt und die Erfahrungen und Erfolge gaben uns eine gute Vorstellung von Berufsmöglichkeiten im Bereich der Chemie. Wir würden die Tage gerne wiederholen!“ 

Lena Brandenberg, Lea Raffler und Luis Wienecke

Medienscouts

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