Tage religiöser Orientierung 2020

TRO 2020Wie schon in den Jahren zuvor hatten wir Schüler der Q1 dieses Jahr wieder die Möglichkeit, an den Tagen religiöser Orientierung (TRO) in Maria Veen teilzunehmen. Nachdem Pater Thomas, Mönch der Mariannhiller Missionaren und Organisator der TRO, zuvor in unsere Schule gekommen war und uns grob über den Ablauf und Inhalt der Tage informiert hatte, meldeten sich in etwa 35 Schülerinnen und Schüler an.
Ohne große Erwartungen und bestimmte Vorstellungen fuhren wir also am Mittwoch, den 22. Januar ins Jugendhaus nach Maria Veen, welches sich direkt am Kloster und Gymnasium befindet. Dort wurden wir schon am Parkplatz von Pater Thomas, der sich später auch als „PT“ vorstellte, begrüßt. Dort bekamen wir bereits einen ersten Eindruck von seinem liebevollen und wirklich herzlichen Wesen.


Daraufhin bezogen wir unsere Dreier- bis Fünferzimmer und sammelten in einer Art Kennenlern-Runde (so unbekannt waren wir uns dann doch nicht 😊) erste Themenvorschläge für die kommenden Tage. Im Gegensatz zu unseren Vorstellungen, die bisher mit „Tagen religiöser Orientierung“ verbunden waren, ging es dabei nicht um den Glauben, die Kirche oder Religion im Allgemeinen, sondern vielmehr um uns als Menschen, unserer Persönlichkeit und unseren Beziehungen zu unseren Mitmenschen. Aufgrund dessen legten wir uns auf Themen wie „Ich und wie andere mich wahrnehmen“ oder „Ich und meine Vergangenheit und Zukunft“ fest. Das Besondere daran war, dass die einzelnen Programme keineswegs als Pflichten angesehen wurden, da jeder selbst darüber entscheiden konnte, welche Aspekte er in welchem Maße bearbeiten wollte.
Die kommenden Tage waren also geprägt von sowohl gemeinschaftlichen Aktionen wie Spiel- und Gesprächsrunden als auch von Arbeitsphasen, in denen man sich zurückziehen und sich mit sich selbst auseinandersetzen konnte. Währenddessen wurde es teilweise sehr emotional, weshalb auch die ein oder andere Träne vergossen wurde.
Zudem hatten wir die Möglichkeit, das Maria Veener Kloster zu besichtigen und somit einen Einblick in das alltägliche Klosterleben zu gewinnen. Dabei stand uns Pater Thomas stets für Fragen zur Verfügung, wodurch wir auch über den Tellerrand hinausschauen und einige tiefgründigere Gespräche führen konnten. Auch die drei bis vier wirklich leckeren Mahlzeiten am Tag tragen zur sehr positiven Erinnerung an die TRO bei.
Zusammenfassend blicken wir auf drei sehr lehrreiche und emotionale Tage zurück, in denen wir nicht nur sehr viel Spaß hatten, sondern auch uns selbst und unser Leben reflektieren und uns untereinander besser kennenlernen konnten.
Anna Schlagenwerth und Emma Kleimann

 

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