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Erziehen

Das Gymnasium Remigianum hat ein Sozialcurriculum entwickelt, in dem gemeinsame Vorstellungen und Ziele des schulischen Miteinanders festgelegt sind. Alle Erwachsenen bemühen sich gewissenhaft um die Wahrnehmung ihrer Vorbildfunktion gegenüber den Schülern. Die Schüler bemühen sich ihrerseits um die stetige Weiterentwicklung ihrer Sozialkompetenz(en), insbesondere um respektvolles Auftreten gegenüber den Erwachsenen und untereinander. Ältere Schüler gestalten den Schulalltag in dem Bewusstsein, dass sie besonders für die jüngeren Schüler eine Vorbildfunktion haben. Die Lehrerinnen und Lehrer halten die Schülerinnen und Schüler zur Einhaltung von Schulregeln an und achten auf einen pfleglichen Umgang der Schülerinnen und Schüler mit dem Mobiliar und den in der Klasse vorhandenen Medien. Klassenräume werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ansprechend gestaltet. Regelmäßige „Putzpartys" der Klassen der Sekundarstufe I am Ende jedes Schulhalbjahres verdeutlichen die Verantwortung für die Sauberkeit und Ordnung in der eigenen Lernumgebung.

Im Rahmen des Unterrichts und der Arbeit der SV sollen die Schülerinnen und Schüler altersgemäß zu aktiver, verantwortungsbewusster und demokratisch motivierter Teilnahme am schulischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben angeleitet werden. Die Einrichtung von Klassensprechern und Klassenrat verstärkt die Erziehung zur demokratisch fundierten Mitverantwortung. Auf regelmäßigen Veranstaltungen der SV werden die Möglichkeiten zur Mitbestimmung hervorgehoben.

Ziele der Erziehung sind darüber hinaus die Wahrnehmung von Verantwortung für sich und andere, die Förderung eines gesunden Selbstwertgefühls, von Selbständigkeit, Teamfähigkeit und Ausdauer. Das Fahrtenprogramm des Gymnasium Remigianum spielt hier eine wichtige Rolle: die gemeinsame Fahrt in der Klasse 6 soll ausdrücklich unter einen erlebnispädagogischen Akzent gestellt werden, so dass die Klassengemeinschaft gestärkt wird. Die Skifahrt in der Klasse 8 fordert durch das Lernen eines neuen Sports in der Gemeinschaft zur Erweiterung der eigenen Grenzen und zu ausdauerndem Erproben und Üben auf. Hilfe und Unterstützung anzunehmen und anderen zuteilwerden zu lassen ist hier wichtiger Teil des Lernprozesses. Die Jahrgangsstufenfahrt in der Q2 bildet den Abschluss einer Schullaufbahn und unterstützt den Zusammenhalt der Stufe, der auch im weiteren Berufsleben Anknüpfungsmöglichkeiten und Austausch bietet.

Erziehung in den Klassen 5 und 6 steht unter dem Schwerpunkt der Bildung einer intakten Klassengemeinschaft, in der Ausgrenzung keinen Platz hat. Das Gymnasium Remigianum nimmt daher Teil am Lions Quest Programm, das Hilfe beim Erwachsenwerden bietet, indem es Problemfelder des Alltags aufgreift und Lösungen erarbeitet.

Seit dem Schuljahr 15/16 hat die Schule eine Vorbereitungsklasse eingerichtet, in der Migranten- und Flüchtlingskinder aus den verschiedenen Ländern aufgenommen werden. Zusätzlich zu dem Deutschunterricht, den die Kinder in dieser internationalen Klasse erhalten, werden die Kinder Stammklassen zugeordnet, an deren Unterricht sie zunehmend teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler haben so in besonderer Weise die Gelegenheit, ihre sozialen Fähigkeiten durch die Hilfsbereitschaft, die sie diesen Kindern in ihren Klassen zuteilwerden lassen, zu entwickeln und auszubauen.

Besonderes soziales Engagement der Schülerinnen und Schüler soll als eine besondere Auszeichnung dem Zeugnis beigefügt werden.

Um den Gedanken der Toleranz uns bisher fremden Mitmenschen gegenüber noch mehr in das Bewusstsein der ganzen Schule zu rücken, arbeitet das Gymnasium Remigianum gegenwärtig daran, die Auszeichnung „Schule gegen Rassismus – Schule für Courage" zu erwerben.

Das Angebot einer regelmäßigen Jahrgangsstufenfahrt nach Auschwitz, vorbereitet durch eine Arbeitsgemeinschaft der Teilnehmer mit dem Schulseelsorger, bildet einen Raum für Erinnerungskultur.

Darüber hinaus nimmt das Gymnasium Remigianum ab dem 2. Halbjahr 15/16 für ein Jahr mit sechs Pilotklassen teil an dem Angebot des Jugendamtes als Teil der kommunalen Bildungslandschaft: im Programm „Starke Kinder, starke Klassen" unterstützen externe Kräfte der Jugendarbeit in der Stadt Borken die Arbeit der Klassenlehrer bei der Teambildung.

Bei anhaltenden Schwierigkeiten und komplexen Problemlagen nehmen die Lehrerinnen und Lehrer die Beratung der Schulpsychologen in Anspruch. In Fällen, in denen besondere sonderpädagogische Betreuung notwendig wird, arbeitet die Schule mit der entsprechenden Förderschule zusammen; Klassenlehrer und Fachlehrer halten den Kontakt, vereinbaren Absprachen zur Förderung entsprechend der schulischen Anforderungen für einen Bildungsabschluss, unterstützen das Lehrpersonal der Förderschule und bieten Übungsklausuren und Klausuren an.

Die Lehrerinnen und Lehrer achten bei der Auswahl von Themen und Inhalten und bei der Interaktion von Lehrkräften und Schülern sowie der Mädchen und Jungen untereinander auf eine geschlechtergerechte Erziehung – allen Schülerinnen und Schülern soll die Befähigung mit auf den Weg gegeben werden, unabhängig von Geschlechterstereotypen ihren beruflichen Weg zu gehen. Mädchen- und Jungentage tragen dazu bei, Potentiale unabhängig von geschlechterstereotypen Zuordnungen zu erkennen und zu entwickeln.

MINT-EC, Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen in Deutschland

 

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