Beratungskonzept

Allgemeines

Wer berät am Remigianum?

Grundsätzlich nehmen alle Lehrer*innen des Remigianum die an sie von Schüler*innen bzw. Eltern herangetragenen Beratungsaufgaben wahr.

Die Beratungslehrer*innen verstehen sich als Teil eines umfassenden und tragfähigen Beratungsnetzwerkes für Ratsuchende in der Schule. Dieses umfasst neben den Beratungslehrern die Klassenlehrer, Fachlehrer und Stufenleitungen, die Erprobungsstufen-, Mittelstufen- und Oberstufenkoordinatoren, den Berufs- und Studienwahlkoordinatoren, die SV-Lehrer und die Medienscouts.

Weiterlesen: Beratungskonzept

Schutzkonzept

Entwicklung eines Schutzkonzeptes „Schule gegen sexuelle Gewalt“ am Gymnasium Remigianum

Johannes-Wilhelm Rörig, unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung, hat die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ ins Leben gerufen.

Der Schulausschuss der Kultusministerkonferenz (KMK) hat im Februar 2016 die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ befürwortet und den Ländern ihre Umsetzung empfohlen. Alle Länder haben ihre Kooperation zugesagt. Die Initiative ist Nordrhein-Westfalen an den Start gegangen und so haben wir für unser Gymnasium Remigianum ein Schutzkonzept entwickelt.

Regeln und Präventivmaßnahmen für Lehrer*innen zur Achtung persönlicher Rechte und Grenzen der Schüler*innen

Allgemeine organisatorische Vorkehrungen zum Schutz der Schutzbefohlenen

  • Aufenthalte einer Lehrkraft mit einer einzelnen Schülerin oder einem einzelnen Schüler in einem Unterrichtsraum oder in einer anderen Räumlichkeit außerhalb des Unterrichts sollen die Ausnahme sein.
  • Persönliche Vier-Augen-Gespräche sind entweder offiziell vereinbart oder einer dritten Person bekannt oder werden schulintern dokumentiert. (Liste im Sekretariat) Beratungsgespräche im Rahmen der Oberstufenberatung gelten immer als offiziell vereinbart.
  • Beobachtungen unüblicher Nähe zwischen Lehrkräften und Schülerinnen oder Schülern sind hinsichtlich ihrer Bedeutung zu klären (durch diejenigen, die diese Verhalten beobachtet haben); gegebenenfalls ansprechen und nachfragen bzw. mit Ansprechperson beraten. Beratungsräume sind vorhanden.
  • e-Mailadresse: z.B. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Achtsamkeit und konsequentes Einschreiten

… gegen alle Formen von Gewalt und Grenzverletzungen möglichst gemeinsam mit anderen Lehrkräften (oder eventuell auch mit Schülerinnen und Schülern),
… bei ungewöhnlichen, insbesondere auch emotional heftigen Unmutsäußerungen oder extremen Rückzugstendenzen einer Schülerin oder eines Schülers

Schulische Ansprechperson bei sexuellen Übergriffen: Frau Fölting

  • Die Schule bestimmt mindestens eine Ansprechperson. Diese verantwortungsvolle Funktion sollte eine besonders sensibilisierte und möglichst geschulte Person wahrnehmen.
  • Sie sollte Fürsprecher der betroffenen Kinder bzw. Kolleg*innen sein und ihre Interessen vertreten.
  • Sie koordiniert zusammen mit der Schulleitung schulische Maßnahmen zur Intervention und Prävention von sexuellen Übergriffen, befragt aber keinen Fall proaktiv die Opfer oder die Täterinnen und Täter in aufdeckend-ermittelnder oder konfrontierender Weise.
  • Sie kann von allen Mitgliedern der Schulgemeinde kontaktiert werden.
  • Sie sollte durch einen Aushang und auch durch die Klassenlehrer*innen bekanntgemacht werden. Sie kann sich persönlich bei der Schülervertretung, der Elternpflegschaft und in der Gesamtkonferenz vorstellen.
  • Sie sollte bei Bedarf Supervision bzw. Coaching durch eine in der Thematik erfahrene Fachperson erhalten und an entsprechenden Fortbildungen teilnehmen.

 

Verhaltenskodex

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft beachten und respektieren die persönlichen Grenzen jedes Einzelnen.

Wir Lehrkräfte achten aufmerksam auf verbale, körperliche und digitale Grenzüberschreitungen, thematisieren sie im Unterricht und reagieren auf sie.

Wir Schüler*innen passen aufeinander auf und helfen uns gegenseitig, wenn wir Grenzüberschreitungen beobachten. Wir vertrauen uns Lehrer*innen an und suchen uns bei ihnen Hilfe.

Beispiele für verbale Grenzüberschreitungen, die wir nicht akzeptieren:

Sprache, die das Gegenüber auf Grund von vermeintlicher Herkunft, Geschlecht, sexueller, religiöser Orientierung, Äußerlichkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen diskriminiert.
Sprache, die die Schamgrenzen des Gegenübers verletzt, z.B. unerwünschte Beschreibung sexueller Handlungen.

Beispiele für körperliche Grenzüberschreitungen, die wir nicht akzeptieren:

unerwünschte Berührungen, bewusste Überschreitung der gewünschten persönlichen Distanz (abhängig von der Beziehung zum Gegenüber), Einschüchterung von Kleineren/Jüngeren durch körperliche Präsenz, sexualisierte Gesten und Simulation von Sexualakten.

Beispiele von digitalen Grenzüberschreitungen, die wir nicht akzeptieren:

Fotografieren von Mitschüler*innen ohne deren Zustimmung, Verbreitung von Bildmaterial, das eine*n Mitschüler*in abbildet ohne deren Zustimmung, unerwünschte Zusendung oder Zeigen von Bildmaterial mit sexuellen/diskriminierenden Inhalten, Versenden von unerwünschten Nachrichten mit Beschreibungen sexueller/diskriminierenden Handlungen oder Aufforderung zu sexuellen Handlungen.

(Nf, Laut Beschluss der Schulkonferenz vom 03.06.19)

Medienpädagogisches Konzept

Die Medienerziehung der Schule soll zum Ziel haben, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung reflektiert wahrzunehmen. Die intensive Mediennutzung (Smartphone, Laptop, Computer, Tablets, E-Book Readers etc.; vgl. JIM – Studie -Jugend, Information Multi-Media vom medienpädagogischen Forschungsverband Südwest von 2017) macht Schülerinnen und Schüler nicht automatisch zu kompetenten Nutzern. Allerdings wachsen unsere Schülerinnen und Schüler in einer Welt auf, die auch im Arbeitsleben geprägt ist von der Nutzung digitaler Medien. Damit sind Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien in einer digitalisierten Welt eine wichtige Voraussetzung für die Teilhabe an gesellschaftlichen Bedingungen. Das Individuum muss in dieser Welt aber nicht nur über entsprechende Kenntnisse verfügen, sondern auch über einen reflektierten Horizont der Wahrnehmung von Verantwortung im Umgang mit digitalen Medien. Werteorientierung wird damit besonders in einer digitalen Welt zu einem zentralen Anliegen von Erziehung. Hier übernimmt die Schule bei der Vermittlung digitaler Bildung eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe.

Weiterlesen: Medienpädagogisches Konzept

Vertretungskonzept

Grundlage unseres Vertretungskonzepts ist ein Beschluss der Lehrerkonferenz aus dem Jahr 2000; in den folgenden Jahren wurde die Organisation der Vertretungsplanung weiterentwickelt.

Folgende Grundsätze sind allgemein anerkannt und werden umgesetzt:
Als zentrale Ziele werden Verlässlichkeit der Schule und Kontinuität der Lernprozesse angestrebt. Vertretungsunterricht orientiert sich am Lernstand der Schülerinnen und Schüler; Lernzprozesse sollen im Vertretungsunterricht auf der Grundlage der fachspezifischen Inhalte und Methoden fortgeführt werden.

Diese Grundsätze werden durch folgende Verfahrensweisen gesichert:

  • In der Sekundarstufe I wird Unterricht, in dem der Fachlehrer nicht anwesend ist, grundsätzlich vertreten.
  • In der Sekundarstufe II entfällt Unterricht nicht, sondern wird in Form selbständigen Lernens weitergeführt. Vorbereitete Aufgaben bearbeiten die Schülerinnen und Schüler selbständig.
  • Bei mehrwöchigem Ausfall eines Kollegen wird sowohl in den Klassen der Sekundarstufe I als auch in den Kursen der Sekundarstufe II eine Dauervertretung durch einen Fachlehrer eingerichtet.
  • Anwesenheitspflicht und Lernbereitschaft aller SchülerInnen während einer Vertretungsstunde sind selbstverständlich. Verstöße gegen die Anwesenheitspflicht führen – nach vorheriger schriftlicher Mitteilung an die Erziehungsberechtigten – zu Nacharbeiten des Unterrichtsstoffs in der Schule unter Aufsicht.
  • Alle Kollegen, deren Abwesenheit vom Unterricht vorhersehbar ist, stellen sowohl für die Sekundarstufe I als auch für die Sekundarstufe II Aufgaben bereit, damit in den zu vertretenden Stunden der Fachunterricht inhaltlich und methodisch weitergeführt wird.
  • Bei vorhersehbarer Abwesenheit werden die zu vertretenden Kollegen darüber informiert, wer sie vertritt, so dass Absprachen möglich sind. Im Lehrerzimmer gibt es eine Ablage für vorbereitete Aufgaben, die der vertretende Kollege dort entnimmt und im Unterricht von den Schülerinnen und Schülern bearbeiten lässt.
  • Die Bearbeitung der Aufgaben aus den Vertretungsstunden wird sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II im Unterricht der Fachlehrer kontrolliert und aufgearbeitet.
  • Bei unvorhersehbarem und daher nicht vorzubereitendem Vertretungsunterricht kann auf Material zurückgegriffen werden, dass viele Fachschaften in entsprechenden Ordnern bereithalten. Ansonsten erkundigen sich die Kolleginnen und Kollegen nach dem Lernstand der Klasse und nutzen ihre Fachkompetenz für das Erteilen von Übungs- und Wiederholungsaufgaben.
  • Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe II können bei unvorhersehbarer Abwesenheit des Fachlehrers die Mensa (Cafeteria) als Aufenthaltsraum und Arbeitsraum nutzen. Darüber hinaus können sie das Selbstlernzentrum aufsuchen und dort an ihren Aufgaben weiterarbeiten, Internetrecherche betreiben etc.

 

VertretungslehrerInnen werden nach folgenden Grundsätzen ausgewählt:

Bevorzugt eingesetzt werden KollegInnen, die in der Klasse unterrichten. Ansonsten werden KollegInnen eingesetzt, die das ausgefallene Fach unterrichten.
Wenn diese Vertretungsmöglichkeiten erschöpft sind, werden die KollegInnen so eingesetzt, dass sie möglichst nicht 7 Stunden hintereinander unterrichten müssen. Bevorzugt werden hier KollegInnen eingesetzt, bei denen Unterricht durch Wandertage, Exkursionen, Studienfahrten etc. ausgefallen ist.
Weiterhin berücksichtigt wird bei der Häufigkeit des Einsatzes der Umfang des Beschäftigtenverhältnisses: Teilzeitbeschäftigte werden seltener zur Vertretungsunterricht herangezogen, wenn es die organisatorischen Bedingungen nicht anders erzwingen.

Nf 03.12.15

Sozialcurriculum

Weitere Informationen folgen in Kürze!

Methoden-Curriculum

Download der Informationen zum Methodencurriculum.

- Filmanalyse II
- Zusammenfassung III
- Wörterbuch II
- Präsentation XIV

Englisch

Lions-Quest am Remigianum

Das Lions-Quest-Programm „Erwachsen werden" hat folgende Ziele:

„Im Mittelpunkt des Unterrichts mit 'Erwachsen werden' steht die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden. Gleichzeitig möchte der Unterricht mit diesem Programm jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten."

(aus: www.lions-quest.de, Stand: 6.7.2012)

Weiterlesen: Lions-Quest am Remigianum

Hausaufgabenkonzept

Leitfaden für Schülerinnen und Schüler, Ratgeber für Eltern

Weiterlesen: Hausaufgabenkonzept

Konzept zur individuellen Förderung

Zielfelder des Schulprogramms, Bausteine schulischer, individueller Förderung

Weiterlesen: Konzept zur individuellen Förderung

Begleitetes Überspringen/Drehtürmodell

Schülerinnen und Schülern, die herausragende Leistungsfähigkeit zeigen und in allen Fächern leicht lernen, fühlen sich durch die Schule häufig unterfordert, was in der Regel ausgeglichen wird durch intensive Zuwendung zu anspruchsvollen Hobbys oder besonderes soziales Engagement. In einigen Fällen entsteht dabei aber auch das Interesse an einer stärkeren Progression im Wissenserwerb an der Schule.

Weiterlesen: Begleitetes Überspringen/Drehtürmodell

Gewaltprävention

„SPOTLIGHT - Theater gegen Mobbing"

Wo hört Ärgern auf und fängt systematisches Fertigmachen an? Wo sind lockere Sprüche über andere - über deren Aussehen, Verhalten, Eigenarten - nur so zum Spaß und wo fängt gezieltes Ausgrenzen an?

Weiterlesen: Gewaltprävention

MINT-EC, Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen in Deutschland

Partner des Gymnasium Remigianum

 

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können Weitere Informationen zum Datenschutz, Verwendung und Löschen der Cookies finden Sie hier Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite