Beratungskonzept

Allgemeines

Wer berät am Remigianum?

Grundsätzlich nehmen alle Lehrer*innen des Remigianum die an sie von Schüler*innen bzw. Eltern herangetragenen Beratungsaufgaben wahr.

Die Beratungslehrer*innen verstehen sich als Teil eines umfassenden und tragfähigen Beratungsnetzwerkes für Ratsuchende in der Schule. Dieses umfasst neben den Beratungslehrern die Klassenlehrer, Fachlehrer und Stufenleitungen, die Erprobungsstufen-, Mittelstufen- und Oberstufenkoordinatoren, den Berufs- und Studienwahlkoordinatoren, die SV-Lehrer und die Medienscouts.

Das Beratungsteam im engeren Sinne setzt sich aus folgenden Kolleg*innen zusammen:

  • Herr Cool
  • Herr Hülsmann
  • Frau Klar
  • Frau Frau Fölting
  • und Herr Terliesner als Schulseelsorger

Wo und wann wird beraten?

Die Beratungslehrer stehen für Beratungsgespräche nach Vereinbarung zur Verfügung. Es können über das Sekretariat Termine vereinbart werden. Bei dringendem Beratungsbedarf während der Unterrichtszeit melden sich die ratsuchenden Schüler*innen beim betroffenen Fachlehrer. Die Fachlehrer werden gebeten, den Besuch beim Beratungslehrer zu ermöglichen, sofern keine dringenden unterrichtlichen Gründe, Klassenarbeiten etc. dem entgegenstehen und den Beratungsvorgang vertraulich zu behandeln.

Beim ersten Kontakt kann man sich auch direkt an die oben genannten Lehrer wenden. Hierzu hängen in jedem Klassenraum Plakate mit den Beratungslehrern und deren email-Adressen.

Wer wird beraten?

Das Beratungsangebot richtet sich grundsätzlich an alle interessierte Schülerinnen der Sek. I und II, Eltern und Lehrer*innen.

Der Besuch der Beratungslehrer setzt Freiwilligkeit und Offenheit voraus. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn einem/einer Ratsuchenden der Besuch bei den Beratungslehrern von Mitgliedern des Lehrerkollegiums oder Eltern nahegelegt oder empfohlen worden ist.

Die Kontakte und Inhalte der Beratungsgespräche werden absolut vertraulich behandelt und es gilt die Pflicht zur Verschwiegenheit.

Beratungsgrundsätze und -ziele

  • Die Beratung durch die Beratungslehrer ist grundsätzlich freiwillig. Der Ratsuchende entscheidet selbst, ob er eine Beratung wünscht. Der Berater entscheidet, ob er einen Beratungsauftrag annehmen kann oder den Ratsuchenden weitervermitteln muss. Der Ratsuchende kann wie der Beratende die Beratung jederzeit abbrechen.
  • Die Beratung durch die Beratungslehrer bietet Hilfe zur Selbsthilfe durch Stärkung der Selbstreflexionsfähigkeit und Problemlösungskompetenz des Ratsuchenden in einem von Einfühlungsvermögen, Bestätigung und Anregung geprägten Rahmen.
  • Die Beratung durch die Beratungslehrer bezieht auch das soziale und familiäre Umfeld des Ratsuchenden in den Beratungsprozess ein (systemische Beratung). Ihr Ziel ist das gemeinsame Finden einer einvernehmlichen Problemlösung in einem begleiteten Prozess.
  • Die Beratung durch die Beratungslehrer bietet eine erweiterte Beratungskompetenz für die am Erziehungsprozess beteiligten Personen unter Zusicherung absoluter Vertraulichkeit in einem individuell festgelegten Zeitrahmen.
  • Die Beratung hat das Ziel, direkte oder indirekt Selbstständigkeit, einen verantwortlichen Umgang mit sich selbst und anderen, soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, kritische Reflexion und Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Sie ist abhängig von einem vertrauensvoll-offenen und respektvoll-toleranten Umgang.

Worauf bezieht sich die Beratung?

Dies sind erfahrungsgemäß Aufgaben, die vom gesamten Team zu leisten sind:

  • Die Beratung durch die Beratungslehrer versteht sich als Beratung von Schüler*innen, Erziehungsberechtigten und interessierten Kollegen über präventive und fördernde Maßnahmen beispielsweise im Hinblick auf die Lösung von Lern- und Verhaltens-problemen (Lernschwierigkeiten, Konzentrationsschwierigkeiten, Beziehungsprobleme mit Lehrern und Mitschülern (Mobbing), Verhaltensauffälligkeiten etc.) sowie bei vielfältigen gesundheitlichen und suchtbedingten Problemen.
  • Mehrere Beratungslehrer gehören dem Medienscouts-Team an und bilden auch regelmäßig neue Medienscouts aus.
  • Das Beratungsteam besucht regelmäßig Fortbildungen zu den relevanten Themen, um sich über den aktuellen Forschungsstand zu informieren und Informationen für das Kollegium bereitzustellen.
  • Das Beratungsteam kooperiert mit den verschiedenen schulischen Gremien (SV, Elternpflegschaft, Lehrerkonferenz, Schulkonferenz) und steht in Kontakt zu außerschulischen Beratungs- und Therapieeinrichtungen. Alle wichtigen Adressen und Informationen werden den Kollegen gerne weitergegeben.

Neben Einrichtungen der Jugendhilfe, Suchtvorbeugung, Gesundheitserziehung und Sozialpädagogik fallen auch amtliche Institutionen, Jugendamt und das Kriminalkommissariat Vorbeugung der Polizei darunter.

  • Das Beratungslehrerteam informiert sich über die aktuelle Lebenswelt der Schüler*innen und „bleibt auf dem Laufenden über das, was bei den Schüler*innen gerade angesagt ist“.
  • Das Beratungslehrerteam plant und organisiert – dabei ihren Arbeitsschwerpunkten folgend – auch Schülerfortbildungen, kollegiale Fortbildungsmaßnahmen und Fallberatungen, Elternabende zu Präventionsthemen und die erforderliche Öffentlichkeitsarbeit.
  • Das Beratungslehrerteam trifft sich regelmäßig zum Austausch über laufende Maßnahmen. Es werden bei Bedarf kollegiale Fallberatungen und Supervisionen durchgeführt. Diese Maßnahmen dienen dazu, die Beratenden zu entlasten, kurzfristig Lösungen zu aktuellen Problemen zu entwickeln und langfristig einzelne Strategien konzeptionell zu verankern.
  • Das Beratungslehrerteam ist mit den Beratungslehrer*innen der anderen Schulen des Kreises vernetzt und trifft sich in regelmäßigen Abständen zum Austausch über aktuelle Themen in Kooperation mit der schulpsychologischen Beratungsstelle.

(Nf, Laut Beschluss der Schulkonferenz vom 03.06.19)

MINT-EC, Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen in Deutschland

Partner des Gymnasium Remigianum

 

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